Der deutsche Aktienmarkt kann ähnlich wie am Vortag seine Gewinne nicht halten. Nach einer freundlichen Eröffnung rutschte der DAX am Nachmittag in die Verlustzone und beendete den Handel auf Höhe der 7.200-Punkte-Marke. Schuld an der schwachen Entwicklung haben erneut zurückhaltende Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB). Deren Präsident Mario Draghi rechnet auch im kommenden Jahr mit einem schwachen Wachstum im Euroraum. Immerhin: Das US-Außenhandelsdefizit ist im September überraschend auf den niedrigsten Stand seit Ende 2010 gefallen. Demnach betrug das Handelsbilanzdefizit nach vorläufigen Berechnungen
41,55 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Volkswirte lagen hingegen bei 45,00 Milliarden Dollar. Gute Nachrichten kamen indes aus Griechenland. In Athen hat sich das Parlament auf neue Sparmaßnahmen geeinigt. Die von Volksprotesten begleitete Abstimmung fiel äußerst knapp aus. Das angeschlagene Land kann nun auf neue Hilfszahlungen in Höhe von 31 Milliarden Euro bauen. Am Nachmittag richten sich die Blicke auf die aktuellen Daten zur US-Handelsbilanz.


