Starke US-Konjunkturdaten haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag vor Schlimmerem bewahrt. So hat sich der vielbeachtete Konsumklimaindex der Universität Michigan im November überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer zog zog von 82,6 auf 84,9 Zähler an. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 82,9 Zähler gerechnet. Daneben sind die Lagerbestände im US-Großhandel im September um 1,1 Prozent überraschend stark angestiegen. Der DAX konnte sich am Nachmittag von seinen Tiefstständen lösen, ging aber dennoch mit Verlusten von rund einem Prozent aus dem Handel. Am Vormittag sorgten schlechte Wirtschaftsdaten aus Frankreich für eine Enttäuschung. Die französische Industrieproduktion ist im September um 2,7 Prozent gefallen. Experten rechneten im Vorfeld nur mit einem Rückgang von 1,0 Prozent. Im Handelsverlauf rücken noch die neuesten Daten zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan (USA) in den Fokus der Anleger.
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