Hartmut Mehdorn ist eigentlich nichts vorzuwerfen. Der ehemalige Deutsche-Bahn-Chef hat seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als einem Jahr an vielen Ecken und Enden gespart, um die Verluste bei Deutschlands zweitgrößter Fluglinie Air Berlin zumindest halbwegs einzudämmen (nun wird auch ein Stellenabbau in Erwägung gezogen). Dennoch dürfte es für Mehdorn sehr, sehr schwer werden, seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen und die Airline aus der Verlustzone herauszuführen. Doch am Donnerstag kann Mehdorn wenigstens auch einmal schwarze Zahlen vermelden, denn dann wird das Ergebnis für das für Fluglinien traditionell starke dritte Quartal veröffentlicht. Der Ausblick dürfte aber düster bleiben.
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