"Wir haben intensiv diskutiert. Wir haben einen besseren Kontrollmechanismus." Da die Fragen so kompliziert seien, habe es jedoch keine abschließende Lösung gegeben, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am frühen Mittwochmorgen nach knapp 12-stündigen Marathonverhandlungen in Brüssel.
Juncker: Technische Arbeit steht an
Griechenland habe alle Vorbedingungen in befriedigender Weise erfüllt, hieß es in einer knappen Mitteilung von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. Bis zum Montag müsse weitere "technische Arbeit" für einige Teile des Pakets erledigt werden. "Wir sind nahe an einem Ergebnis, es gibt keinen größeren Stolperstein", sagte der Luxemburger Premier vor Journalisten.
In den langwierigen Debatten ging es zunächst darum, ob Griechenland eine neue Hilfsauszahlung von mindestens 31,5 Milliarden Euro erhalten kann. "Ich bin massiv daran interessiert, dass Griechenland die nächste Tranche erhält. Ich gehe auch davon aus, dass dies so sein wird", resümierte Juncker.
"Hat geliefert"