Jeder Popel fährt 'nen Opel. Das war einmal. Die Zeiten des Kadetts sind vorbei, Opel ist längst keine Marke mehr für Opas. Glauben Sie nicht? Dann fahren Sie mit uns eine Runde im schnellsten Opel aller Zeiten.
Ein bisschen komme ich mir vor wie Michael Knight. Sie wissen schon, der aus Knight Rider, gespielt von David Hasselhoff. Immer wenn es brenzlig wurde, hatte der eine Taste im Auto, den "Turbo Boost". Auf Knopfdruck hob der Wagen ab, flog in hohem Bogen durch die Luft, über alle Hindernisse hinweg, und landete halbwegs sanft auf der anderen Seite. So ein Knöpfchen gibt es auch im Opel Astra. Nur dass es nicht "Turbo Boost", sondern "OPC" heißt. Genau genommen handelt es sich nicht um einen ganz normalen Astra, sondern um einen Astra OPC.
Mit dem Kürzel OPC bezeichnet Opel seine hochgezüchteten Sportmodelle. Es steht für Opel Performance Center und soll zeigen, was Opel alles kann. Beim Astra OPC sind das 280 PS, 400 Newtonmeter, sechs Sekunden von 0 auf 100, 250 km/h in der Spitze. Und nicht zu vergessen: die OPC-Taste.
Als ich die Taste zum ersten Mal bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn betätige, sehe ich buchstäblich rot. Die Beleuchtung der Instrumente springt von weiß auf rot um (schöner Effekt, gerade bei Dunkelheit). Auch unterm Hintern spüre ich, was ich entfesselt habe: Das Fahrwerk wird straffer, um nicht zu sagen bretthart, die Lenkung reagiert direkter, das Gaspedal spricht schneller an, der Motor dröhnt noch lauter.
Unwillkürlich spanne auch ich mich an, stemme mich in den Schalensitz, fasse das Lenkrad fester. Jetzt ist höchste Konzentration angesagt. Die Tachonadel klettert schnell. 180, 200, 220. Es ist ein Gefühl, wie kurz vor ...
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