Eine gut verlaufene Anleiheauktion in Spanien hat dem DAX am Donnerstag Aufwärtsimpulse verliehen. Auch die Aussagen des EZB-Präsidenten Mario Draghi zur Zinsentscheidung konnten die Märkte zunächst beflügeln. Im späten Handel fiel der DAX jedoch in die Verlustzone und notierte nur noch knapp über der Marke von 7.700 Punkten. "Die EZB betreibt eine Politik der ruhigen Hand", lobte Analyst Ralf Umlauf von der Helaba und hob die Aussage Draghis positiv hervor, wonach die Entscheidung für unveränderte Leitzinsen einstimmig gefallen sei. Am Morgen sorgten gute Daten aus China für eine freundliche Eröffnung. Dort gewann der Außenhandel im Dezember spürbar an Schwung. Nach Regierungszahlen legten die für das Wachstum wichtigen Ausfuhren um 14,1 Prozent zum Vorjahresmonat zu. Das ist der stärkste Anstieg seit über einem halben Jahr. Auch die Importe, die sich in den vergangen Monaten wie die Exporte schwach entwickelt hatten, erholten sich und stiegen im Jahresvergleich um 6,0 Prozent.
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