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04.02.2013 | 15:00
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WGZ Bank·Mehr Nachrichten von WGZ Bank

Seitwärtsbewegung mit selektiver Wahrnehmung

Viele Börsianer warten in Deutschland anscheinend immer noch auf die große Korrektur des DAX. Dies geht aus vielen Analystenmeinungen hervor, die die Konsolidierung der abgelaufenen Handelswoche eher skeptisch gesehen haben. Nach dem Motto: "Jetzt geht dem DAX die Luft aus". Ein Satz, der zuletzt auch von Kommentatoren häufig zu hören war. Dabei verwies man auf anziehende Bund- Renditen und gestiegene Euribor-Sätze und harrt anscheinend weiterer Beweise, dass sich die Staatsschuldenkrise in der Eurozone noch mehr beruhigt, bevor man sich stärker in deutschen Aktien engagieren will. Interessanterweise wird von den Skeptikern der gestiegene Euro als zunehmende Bedrohung für Exportwerte gesehen, obwohl der starke Wechselkurs andernorts eher als Indiz für die derzeit immer noch robusten Kapitalströme in die Eurozone interpretiert wird. Ihn als Gefahr zu sehen, mag der Tatsache geschuldet sein, dass es seit Jahresbeginn (vgl. vorangegangenen Sentimentbericht) einen Block von Pessimisten gibt, der sich trotz des Kursanstiegs kaum beeindrucken ließ: Möglicherweise haben die Buchverluste dieser Akteure in vielen Fällen zu einer selektiven Wahrnehmung der Lage am deutschen Aktienmarkt geführt. Erstaunlich ist, dass die am Mittwoch auf den ersten Blick als negativ wahrgenommene publizierte US-Wachstumszahl (trotz aller Sonderfaktoren) vom Markt selbst in der ersten Reaktion recht gut weggesteckt wurde.

Allerdings ist festzustellen, dass sich selbst optimistische Marktteilnehmer zurzeit nicht zu besonders drastischen Prognosen bezüglich der Entwicklung des DAX an der Oberseite hinreißen lassen. Zum einen orientiert man sich vielfach an der psychologisch völlig überbewerteten 8.000er- Linie, deren Überschreiten keine größeren Verwerfungen auslösen sollte. Denn dieses Niveau ist schließlich in der Vergangenheit schon häufiger überwunden worden und sollte damit seine Bedeutung verloren haben. Auf der anderen Seite - und dort scheint derzeit für die meisten DAX-Bullen das Ende der Vorstellungswelt zu liegen - liegt der letzte leicht verfügbare Referenzpunkt am Allzeithoch, also etwa bei 8.150 Zählern.

Am Ende beschließt der DAX die Woche wenig verändert, aber weiterhin mit einem Kursziel bei 7.915 - darüber sind aus der derzeitigen Trendbewegung 8.045 Punkte drin. Korrekturen dürfen dabei nicht mehr 7.650/55 unterlaufen.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.



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