Vechta (ots) - Irren ist menschlich. Aber trotzdem ärgerlich.
Ich war immer der Meinung, dass von den drei gehandelten männlichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück der geeignetste sei. Heute würde ich für Hannelore Kraft plädieren.
Ich hielt Peer Steinbrück immer für einen großen Rhetoriker. Nur ist er das gar nicht. Er ist ein großer Polemiker. Als Kanzlerkandidat muss man aber die Fähigkeit zur weisen Diplomatie vorgewiesen haben. Dazu ist Steinbrück offensichtlich nicht in der Lage. Von Empathie wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Da nützt ihm sein ökonomischer Sachverstand, den jede Regierung gut gebrauchen könnte, nichts.
Es stimmt ja: Grillo und Berlusconi sind Polit-Clowns, sind gefährliche Populisten. Aber sie sind auch potentielle Eurolandpartner der deutschen Regierung, mit denen man dann im Ernstfall sachdienlich und zweckorientiert verhandeln können muss. Italien ist keine Bananenrepublik.
Und hat einen Staatspräsidenten, der Steinbrück eine Lehrstunde in politischer Vernunft gegeben hat. Der greise Giorgio Napolitano ist, das muss man dazusagen, ein dezidierter Linker, er kann sonst sehr gut mit Sozialdemokraten, und er kann mit Sicherheit weder Grillo noch Berlusconi ausstehen. Aber in der Causa Steinbrück nahm er kein Blatt vor den Mund. Wenn man über ein befreundetes Land rede, dann solle man seine Worte genau wägen, und man müsse sich wirklich an eine Regel der Mäßigung halten. Tja, was soll man sagen, der Mann hat einfach nur Recht.
Originaltext: Oldenburgische Volkszeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/100185 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_100185.rss2
Pressekontakt: Oldenburgische Volkszeitung Andreas Kathe Telefon: 04441/9560-342 a.kathe@ov-online.de
Ich war immer der Meinung, dass von den drei gehandelten männlichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück der geeignetste sei. Heute würde ich für Hannelore Kraft plädieren.
Ich hielt Peer Steinbrück immer für einen großen Rhetoriker. Nur ist er das gar nicht. Er ist ein großer Polemiker. Als Kanzlerkandidat muss man aber die Fähigkeit zur weisen Diplomatie vorgewiesen haben. Dazu ist Steinbrück offensichtlich nicht in der Lage. Von Empathie wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Da nützt ihm sein ökonomischer Sachverstand, den jede Regierung gut gebrauchen könnte, nichts.
Es stimmt ja: Grillo und Berlusconi sind Polit-Clowns, sind gefährliche Populisten. Aber sie sind auch potentielle Eurolandpartner der deutschen Regierung, mit denen man dann im Ernstfall sachdienlich und zweckorientiert verhandeln können muss. Italien ist keine Bananenrepublik.
Und hat einen Staatspräsidenten, der Steinbrück eine Lehrstunde in politischer Vernunft gegeben hat. Der greise Giorgio Napolitano ist, das muss man dazusagen, ein dezidierter Linker, er kann sonst sehr gut mit Sozialdemokraten, und er kann mit Sicherheit weder Grillo noch Berlusconi ausstehen. Aber in der Causa Steinbrück nahm er kein Blatt vor den Mund. Wenn man über ein befreundetes Land rede, dann solle man seine Worte genau wägen, und man müsse sich wirklich an eine Regel der Mäßigung halten. Tja, was soll man sagen, der Mann hat einfach nur Recht.
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