Nicht nur die Aktien von Solarworld sind eingebrochen, auch die Anleihen notieren nur noch bei 20 Prozent des Nennwertes. Zwar hatte Vorstandschef Frank Asbeck zuletzt in einem Interview gemeint, dass Solarworld keine Insolvenz drohe. Der Markt sieht das aber offenbar anders. Nachdem der Konzern am 24. Januar angekündigt hatte, dass ein Schuldenschnitt dringend notwendig sei, sind die Sorgen um eine Insolvenz drastisch gestiegen. Aktionärsschützer geben Vorstandschef Frank Asbeck Mitschuld am Kursdesaster. So habe Asbeck im letzten Jahr noch fast 3 Millionen Euro an Dividendenzahlungen kassiert, obwohl der Konzern 2011 unterm Strich einen Verlust von knapp 300 Millionen Euro geschrieben hat. Auch für 2012 und 2013 ist wenig Besserung in Sicht. Independent Research rechnet für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Nettoverlust von 267 Millionen Euro. 2013 sollen immer noch knapp 160 Millionen Euro Miese in den Büchern stehen. Das Kursziel für Solarworld hat Independent Research vor kurzem von 0,90 auf 0,80 Euro gekürzt. Die Einstufung lautet nach wie vor "Verkaufen".
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
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Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.