Die wichtigsten
osteuropäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch Verluste verzeichnet.
Händler verwiesen auf das verhaltene internationale Börsenumfeld als
Belastung.
In Budapest gab der Leitindex Bux um 0,14 Prozent
auf 19.238,25 Zähler ab. Pannergy verzeichneten mit minus 5,25
Prozent auf 379 Ungarische Forint die auffälligste Kursbewegung.
Einheitlich im Plus schlossen die Bankenwerte. FHB Land Credit &
Mortgage Bank legten um 0,97 Prozent auf 415 Forint zu.
OTP Bank verbuchten einen moderateren Kursaufschlag von
0,17 Prozent auf 4.575 Forint. Die Aktie der Magyar Olay es Gazipari
(Mol) schloss mit einem moderaten Minus von
0,18 Prozent auf 18.450 Forint. Unter den weiteren ungarischen Blue
Chips gingen MTelekom mit einem Rückgang von 0,24 Prozent auf 408
Forint aus dem Handelstag.
Der PX fiel in Prag um 0,52 Prozent auf 993,56 Punkte.
Das deutlichste Minus mussten CETV mit einem Abschlag von 3,99
Prozent auf 101,0 Tschechische Kronen hinnehmen. Die
Versicherungsaktie Vienna Insurance Group ging
um 1,30 Prozent auf 959,50 Kronen zurück. Klar zulegen konnten
dagegen Ceske Energeticke Zavody (CEZ) . Die Aktie des
Energieunternehmens zog um 1,90 Prozent auf 626,70 Kronen an. Im
Finanzbereich gab es keine einheitliche Tendenz zu beobachten.
Während Erste Group-Papiere ein sattes Minus von
3,31 Prozent auf 578,0 Kronen verbuchen mussten, konnten Komercni
Banka 0,53 Prozent auf 3.800,0 Kronen gewinnen.
Der Warschauer Leitindex Wig-20 verlor 1,20 Prozent auf 2.455,47
Punkte, der breiter gefasste Wig fiel um 1,13 Prozent
auf 46.149,14 Zähler. Budimex schlossen nach einer Abstufung durch
Raiffeisen Centrobank mit minus 1,56 Prozent bei 63,0 Polnischen
Zloty. Die Analysten hatten ihr Anlagevotum für die Titel des
Bauunternehmens nach der jüngsten starken Kursentwicklung auf "Hold"
zurückgenommen. Agora rutschten um 6,44 Prozent auf 8,42 Zloty ab.
Das Medienunternehmen hatte Absatzzahlen der Tageszeitung Gazeta
Wyborcza vorgelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war im
Dezember ein Minus von 16,6 Prozent entstanden. Zum Vormonat
November hatte es hingegen einen Zuwachs von 3,1 Prozent gegeben.
Die Analysten von KBC Securities schrieben von einem fortgesetzten
Abwärtstrend, der stärker als der Gesamttrend ausgefallen sei.
Der russische RTS-Interfax-Index verlor 0,69
Prozent auf 1.602,99 Punkte./ste/APA/fat/he
ISIN RU000A0JPDG4
AXC0284 2013-02-06/19:52