Am US-Aktienmarkt hat der 70-jährige kein Interesse und ist vorsichtig bei Technologiewerten: "Ich werde keine weiteren Apple-Aktien kaufen, sondern meine im richtigen Moment verkaufen. Generell bin ich skeptisch bei diesen Technologie-Unternehmen." Besser sei die Situation in Japan. Dort kaufte Rogers hinzu: "Ich habe dort mehr gekauft, weil in Japan Geld gedruckt wird. Das wirkt sich positiv auf die Börsen aus." Generell schaut sich Rogers in Asien um: "Dort ist die Energie und der Drive. Ich denke, dass Nordkorea interessant werden könnte in den kommenden Jahren, auch Myanmar." Scharf kritisiert der Manager das Gelddrucken der Zentralbanken: "Japan druckt zu viel Geld, auch die US-Notenbank Fed. Es ist künstliches Geld, wir fühlen uns gut, der Aktienmarkt geht durch die Decke. Aber auch Amerikas Schulden gehen durch die Decke. Ein Schuldenproblem mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, kann nicht richtig sein."Von den Fähigkeiten von US-Prasident Obama ist Rogers absolut nicht überzeugt: "Er ist nicht gut für die US-Wirtschaft. In seiner Amtszeit wurden mehr Schulden gemacht, als insgesamt jemals zuvor. Aber Romney wäre nicht besser." Gute Nachrichten erwartet der Experte dieses Jahr aus Deutschland: "Die Deutschen wählen dieses Jahr. Deswegen werden wir viel Positives hören, ich bin aber besorgt über das Jahresende und 2014. Denn auch in Europa und Deutschland wird man für die aktuelle Politik den Preis zahlen. Ich würde lieber jetzt jemanden bankrott gehen lassen, als in fünf bis acht Jahren schreckliche Marktreaktionen zu sehen."Wie Jim Rogers derzeit die Zukunft des Euro beurteilt und warum er dazu rät derzeit kein Gold zu kaufen, das erfahren Sie in dieser Ausgabe von Inside Wall Street.
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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