Der Autobauer Daimler macht in
den USA zum Jahresstart mächtig Dampf und hat seinen Pkw-Absatz im
Februar um mehr als ein Fünftel gesteigert. Der Konzern brachte über
24.000 Fahrzeuge seiner Marken Mercedes-Benz und Smart sowie
Sprinter-Transporter auf die Straße, wie er am Freitag mitteilte.
Vor allem die C-Klasse sowie die Geländelimousinen GL und GLK legten
kräftig zu. Im Januar hatte Daimler den Absatz in seinem wichtigsten
Einzelmarkt um knapp 11 Prozent gesteigert, im Gesamtjahr 2012
hatten die Schwaben um rund 15 Prozent auf 305.000 Autos der Marken
Mercedes-Benz, Smart und Sprinter zugelegt. Beim großen Rivalen BMW
schrumpfte der Absatz dagegen im Februar um gut 2
Prozent./mmb/enl
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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