New York (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Rentenfonds Pimco hat sein Euro-Engagement aufgrund der geplanten Zwangsabgaben auf Bankguthaben in Zypern reduziert. Dabei wurde der bisher noch nicht dagewesene Schritt als politischer Fehler bezeichnet. "Wir haben innerhalb der letzten 24 Stunden unsere Engagements in den Euro reduziert, da man hier vernünftigerweise nicht nur einen Fehler der Politik sieht, sondern auch zu der Erkenntnis kommt, dass der Euro von einer perfekten Reservewährung weit entfernt ist", so Pimco.
Der weltgrößte Rentenfonds überdenkt seine Prognosen zur Erholung der Eurozone in Anbetracht des verpfuschten Rettungsversuchs. Länder mit der Bonitätsbestnote wie Australien, Schweiz und Singapur könnten als attraktivere sichere Häfen erscheinen. Die bullische Einschätzung von Investoren in Bezug auf den US-Dollar hat im März einen Rekordstand erreicht, da gleichzeitig die Sorgen über die europäische Schuldenkrise diejenige über die Fiskalsituation in den USA in den Schatten stellten.
