Der Spezialchemiekonzern Lanxess
rechnet wegen der Autokrise mit einem schwachen Ergebnis
im ersten Quartal. Der operative Gewinn (EBITDA pre ex) dürfte sich
praktisch halbieren, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag
überraschend mit. Nach 369 Millionen Euro vor einem Jahr rechnet das
Leverkusener Unternehmen im ersten Quartal mit einem Ergebnis vor
Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und Sonderposten von 160
bis 180 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2013 dürfte der Rekordwert
beim operativen Gewinn des Vorjahres von 1,2 Milliarden Euro nicht
erreicht werden. Der Konzern hatte bereits in der zweiten
Jahreshälfte 2012 mit einer schwachen Nachfrage der Auto- und
Reifenbranche zu kämpfen. Umsatz und Gewinn legten nur leicht zu.
Dennoch wollen die Leverkusener die Dividende kräftig erhöhen. Sie
soll auf 1,00 (Vorjahr 0,85) Euro steigen./jha/zb
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