Die Verschiebung der Lieferung der Züge für die Deutsche Bahn wirkt sich nicht nur negativ auf die Bilanz von Siemens aus. Auch der Aktienkurs kam in den vergangenen Tagen bereits ordentlich unter die Räder. Seit Anfang April gab der Siemens-Kurs von 86 Euro um knappe elf Prozent auf 76 Euro nach. Da Analysten davon ausgehen, dass sich das Geschäftsergebnis auch im zweiten Quartal nicht verbessern wird, erscheint eine baldige Erholung des Aktienkurses als nicht sehr wahrscheinlich.
Wer nach dem jüngsten Kursverfall damit rechnet, dass die nicht gerade positiven Nachrichten bereits zu einem wesentlichen Teil im Aktienkurs eingepreist sind und dass der Aktienkurs in den nächsten Monaten zumindest nicht unter seine im Bereich von 65 Euro liegende Unterstützung zurückfallen wird, könnte die Investitionen in ein Discount-Zertifikat in Erwägung ziehen.
Das DZ Bank-Discount-Zertifikat auf die Siemens-Aktie mit Cap bei 65 Euro, Bewertungstag 21.3.14, BV 1, ISIN: DE000DZK7DS3, wurde beim Siemens-Aktienkurs von 76,29 Euro mit 63,02 - 63,05 Euro gehandelt. Somit stellt dieses Discount-Zertifikat für den Veranlagungszeitraum von etwas weniger als einem Jahr eine Renditechance von 3,09 Prozent in Aussicht. Dieser Ertrag wird bereits dann sichergestellt, wenn die Siemens-Aktie am 21.3.14 im Vergleich zum aktuellen Aktienkurs nicht mehr 14,80 Prozent verloren hat. Erst ab einem Siemens-Kurs unterhalb des Kaufkurses des Zertifikates, also unterhalb von 63,05 Euro, werden Anleger vor Spesen in die roten Zahlen rutschen. Hätte man allerdings beim aktuellen Kurs von 76,29 Euro in die Aktie investiert, dann hätte dies einen Verlust von beachtlichen 17,35 Prozent zur Folge gehabt.
Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der Siemens-Aktie oder von Anlagezertifikaten auf die Siemens-Aktie dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Quelle: zertifikatereport.de
