Impreglon befindet sich nach dem ersten Quartal auf gutem Weg, den für das laufende Geschäftsjahr angepeilten Umsatzsprung von 90 Mio. auf 120 Mio. Euro zu erreichen. Im ersten Quartal erzielte der Lüneburger Beschichtungsspezialist mit 29 Mio. Euro einen neuen Umsatzrekord. Die Ertragsseite war hingegen noch von niedrigeren Margen der jüngsten Akquisitionen sowie von zwei Sonderfaktoren beeinflusst. So sorgten die Standortverlagerung und Verschmelzung der Impreglon Lasertechnik mit der Maschinenbau Jessenitz zur neuen "Impreglon Engineering" sowie die Inbetriebnahme-Verzögerung der Ropal-Produktionsanlage für eine kurzfristige Ergebnisbelastung. Nach einem EBIT von 1,0 Mio. Euro im ersten Quartal geht Impreglon-CEO Henning J. Claassen von einem zusätzlichen EBIT-Beitrag der Neuakquisitionen von rund 500 TEuro im zweiten Quartal und einer sich im weiteren Jahresverlauf nachhaltig verbessernden Margensituation aus. Die Buy&Build-Strategie soll 2013 mit maximal 2 bis 3 weiteren Akquisitionen fortgesetzt werden. Warburg-Research-Analyst Malte Schaumann sieht den fairen Wert der Impreglon-Aktie, die aktuell bei 8,10 Euro notiert, bei 12 Euro.
Bernecker Redaktion (www.bernecker.info)Volker SchulzDer Aktionärsbrief
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