Die Commerzbank-Aktie hat am Donnerstag ein neues Allzeittief bei 5,56 Euro markiert. Die Sorgen um das Risikoportfolio bei den Schiffskrediten in Höhe von 18 Milliarden Euro reißen nicht ab. "Ob sie das hinkriegen, hängt ganz entscheidend davon ab, wie viel Zeit der Commerzbank bleibt, das Portfolio abzubauen bzw. zu bereinigen", so Prof. Dr. Klaus Schäfer, Uni Bayreuth, im Interview mit dem DAF.
"Wird aufgrund der Entwicklung in diesem speziellen Bereich des Schiffsbaus die Entwicklung so sein, dass man zügig Abschreibungen vornehmen muss im Portfolio, dann könnte sie (die Commerzbank, Anm. d.Red.) tatsächlich ein Problem kriegen, weil nicht genügend Eigenkapital momentan vorhanden ist", so Schäfer. "Und ob man jetzt an den Markt gehen kann, sich Eigenkapital zu besorgen als Commerzbank nochmals, das ist wirklich die große Frage." Wie Prof. Dr. Klaus Schäfer die Lage bei der Commerzbank im Moment genau einschätzt und ob Deutschlands zweitgrößte Bank auf eine mögliche Pleite zusteuert wie die Hypo Real Estate in der Subprime-Krise, erfahren Sie im Exklusiv-Interview.
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