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Kapsch TrafficCom bleibt unter den Erwartungen

Als nicht herausragend bezeichnete Unternehmenschef Georg Kapsch die jüngsten Quartalsergebnisse von Kapsch TrafficCom (WKN A0MUZU). Dabei musste der Mautanbieter trotz eines Umsatzanstiegs und Fortschritten bei einem Projekt in Weißrussland einen Verlust ausweisen.

Demnach erzielte Kapsch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 Umsatzerlöse in Höhe von 121,4 Mio. Euro. Dies waren 14 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, allerdings auch deutlich weniger als die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von minus 5,2 Mio. Euro im Vorjahr auf nun plus 3,7 Mio. Euro. Dagegen fielen sowohl das Ergebnis vor Steuern als auch das Periodenergebnis negativ aus. Hierfür machte das Unternehmen einen Rückgang des Finanzergebnisses und Währungsschwankungen bei der Umrechnung konzerninterner Forderungen verantwortlich.

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© 2013 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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