25 Jahre nach den ersten Einsätzen
weiblicher Piloten in Lufthansa -Cockpits will die
Fluggesellschaft mehr Frauen für den Pilotenberuf begeistern. Nur
rund 20 Prozent der Bewerbungen kämen von Frauen, teilte das
Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. Vermutlich nähmen viele
potenzielle Bewerberinnen fälschlicherweise an, dass der Beruf für
sie nicht geeignet sei. Bei Lufthansa sind rund 300 Pilotinnen
tätig, knapp 80 von ihnen als Kapitänin. Das entspricht aber nur 6
Prozent aller Piloten bei Lufthansa, Germanwings und Lufthansa
Cargo. Am Freitag vor 25 Jahren hatten die ersten beiden Pilotinnen
ihren Dienst angetreten./ceb/DP/stb
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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