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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

SPRUCH

"In der Jugendzeit eines Reiches werden die Waffenkünste am höchsten bewertet, in seinem Mannesalter die Wissenschaften und darauf beide eine Zeitlang im Verein; im Abstieg seines Lebens jedoch Technik und Handel." (Sir Francis von Verulam Bacon)

TAGESTHEMA

Die jüngsten Stimmungsindikatoren aus dem Bereich der Chefeinkäufer europäischer Firmen haben eine weitere Aufhellung gezeigt, wobei sich der Dienstleistungssektor mit einer kräftigen Belebung hervortat. Diese Entwicklung könnte sich in Deutschland mit dem ifo-Geschäfsklima im September fortsetzen. Ökonomen rechnen mit einem Anstieg auf 108,0 Punkte von 107,5 Zählern im Vormonat. Der ifo-Index ist seit April ohne Pause gestiegen, was im Wesentlichen mit einer besseren Beurteilung der aktuellen Konjunkturlage zu erklären war. Im September erscheint ein stärkerer Anstieg des ifo-Index durchaus denkbar, denn bereits der ZEW-Index und auch der sentix-Index zeigten kräftige Zuwächse.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

11:00 GB/Airbus SA, PK mit COO Customers Leahy zum

Global Market Forecast 2013-2032

11:00 DE/UniCredit Bank AG, 11th German Investment Conference

DIVIDENDENABSCHLAG

Total 0,59 EUR

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
    10:00 ifo Institut für Wirtschaftsforschung, 
          Geschäftsklimaindex September 
          PROGNOSE: 108,0 
          zuvor:    107,5 
          Lagebeurteilung 
          PROGNOSE: 112,5 
          zuvor:    112,0 
          Geschäftserwartungen 
          PROGNOSE: 104,0 
          zuvor:    103,3 
- BE 
    15:00 Geschäftsklimaindex September 
          PROGNOSE: -7,7 Punkte 
          zuvor:    -8,6 Punkte 
- US 
    15:00 Case-Shiller-Hauspreisindex Juli 
          20 Städte 
          PROGNOSE: +12,5% gg Vj 
          zuvor:    +12,1% gg Vj 
 
    16:00 Conference Board, Index des Verbrauchervertrauens 
          September 
          PROGNOSE: 79,8 
          zuvor:    81,5 
 
 

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

10:00 NL/Auktion 0,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         April 2016 im Volumen von 2 bis 3 Mrd EUR 
 
10:30 ES/Auktion von 3- und 9-monatigen Schatzwechseln im 
         Volumen von 2,5 bis 3,5 Mrd EUR 
 
11:00 CH/Auktion 92-tägiger Schatzwechsel mit offenem Volumen 
 
11:30 HU/Auktion 3-monatiger Schatzwechsel im Volumen von 40 Mrd HUF 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                zuletzt      +/- % 
DAX                 8.635,29     -0,47% 
DAX-Future          8.648,00     -0,14% 
XDAX                8.643,05     -0,13% 
MDAX               14.966,22     -0,37% 
TecDAX              1.070,52     +0,28% 
Euro-Stoxx-50       2.906,35     -0,71% 
Stoxx-50            2.789,25     -0,43% 
Dow-Jones          15.401,38     -0,32% 
S&P-500-Index       1.701,84     -0,47% 
Nasdaq-Comp.        3.765,29     -0,25% 
EUREX                zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future         138,79%        +28 
 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Vorbörslich zeichnen sich zur Eröffnung an Europas Börsen etwas schwächere Notierungen ab. "Die Bundestagswahl ist bis auf weiteres abgeschlossen", sagt ein Händler. Thema sei stattdessen die Entwicklung in den USA. Dort muss in den kommenden Wochen nicht nur ein neuer Haushalt verabschiedet werden. Wichtiger noch ist die Anhebung der Schuldenobergrenze. Angesichts der Grabenkämpfe zwischen Republikanern und Demokraten im US-Kongress dürfte dies nicht einfach werden.

Rückblick: Weder die Bundestagswahl noch überraschend gute Konjunkturdaten konnten am Montag die Investoren zu Käufen animieren. Im Gegenteil: Nicht nur der DAX, auch alle anderen größeren Indizes Europas meldeten Verluste. Telecom Italia wurden von der Nachricht um 3,4 Prozent nach oben getrieben, dass Telefonica seinen Anteil an Telecom Italia aufstocken könnte. Am Rentenmarkt konnten Bundesanleihen nach anfänglichen Kursverlusten am Nachmittag wieder zulegen.

DAX/MDAX/TECDAX

Größter Kursverlierer im DAX waren Deutsche Post. Sie hatten zuvor wegen der Aufnahme in den Euro-Stoxx-50 am Freitag stark zugelegt und gaben mit einem Abschlag von 3,7 Prozent einen Großteil dieser Gewinne wieder ab. Bei ThyssenKrupp (-1,9 Prozent) drückten Berichte um Probleme beim Verkauf der amerikanischen Stahlwerke. Viele Marktakteure rechnen mit einer Kapitalerhöhung. Der Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor (+3,6 Prozent) profitierte von guten Verkaufszahlen von Apple für die neuen iPhone-Modelle. Infineon stiegen um 1,6 Prozent auf 7,61 Euro, nachdem Exane BNP das Kursziel auf 10 Euro erhöht hatte. Die Kurse der MDAX-Aufsteiger taten sich schwer: Evonik fielen um 3,3 Prozent, Osram um 3,1 Prozent und RTL Group stagnierten.

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 UHR): 8.643 (XETRA-Schluss: 8.635) Pkt.

Bei Deutsche Wohnen habe es eine Platzierung durch Blackstone gegeben, weshalb die Aktien 2,5 Prozent schwächer gestellt worden seien, hieß es im Handel. Dass Evonik den Konzernvorstand verkleinern und die Verwaltungsstrukturen straffen wolle, bewegte den Kurs dagegen nicht.

USA / WALL STREET

Insgesamt überwogen leichte Kursverluste. Neben Dennis Lockhart, dem Präsidenten der Atlanta Fed, hatten sich auch William Dudley, Fed-Chef des Bezirks New York, und Richard Fisher, Präsident der Dallas Fed, zu Wort gemeldet. Dudley und Lockhart äußerten sich enttäuscht über die bisherige Konjunkturerholung und verteidigten die Beibehaltung der Anleihekäufe im bisherigen Umfang. Fisher räumte dagegen ein, dass die Glaubwürdigkeit der Fed darunter gelitten habe. Die Konjunkturdaten des Tages stützten die Haltung von Dudley und Lockhart. Neben der Unsicherheit über die künftige Geldpolitik drückte auch der Haushaltsstreit des Kongresses auf die Stimmung. Apple stiegen dennoch um 5,0 Prozent; allen Unkenrufen zum Trotz entwickelte sich das neue iPhone nach anfänglicher Kritik zum Renner. Blackberry gewannen 1,1 Prozent. Die Absichtserklärung von Fairfax zur Übernahme der Kanadier stützte den Kurs. Citigroup gaben um 3,2 Prozent nach. Laut einem Bericht sind die Einnahmen der Investmentbank stark zurückgegangen. Schwache Konjunkturdaten und der Haushaltsstreit stützten den Rentenmarkt. Die Rendite zehnjähriger Treasurys sank von 2,73 auf 2,71 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN   zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mo, 17.55 Uhr 
EUR/USD    1,3494  +0,0%    1,3494         1,3496 
EUR/JPY  133,3280  +0,0%  133,3041       133,2432 
EUR/CHF    1,2292  +0,0%    1,2292         1,2295 
USD/JPY   98,8050  -0,0%   98,8150        98,7270 
GBP/USD    1,6026  -0,1%    1,6042         1,6037 
 

Am Devisenmarkt profitierte der Euro zunächst vom Wahlausgang in Deutschland, kam dann aber im Tagesverlauf wieder etwas zurück. Europäische Konjunkturdaten wiesen Licht und Schatten auf. Die Gemeinschaftswährung "kämpfte" lange mit der Marke von 1,35 Dollar, hielt diese aber im späten US-Handel nicht ganz.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           103,57     103,59            -0,02       -0,02 
Brent/ICE           108,14     108,16            -0,02       -0,02 
 

US-Leichtöl der Sorte WTI ermäßigte sich im US-Handel um 1,1 Prozent auf 103,59 Dollar das Barrel - der niedrigste Stand seit dem 8. August. Händler verwiesen auf die Entspannung im Syrienkonflikt und auf nachlassende Arbeitskämpfe in der libyschen Ölindustrie. Ein wichtiger Exporthafen wurde hier wieder geöffnet.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.328,95      1.321,55       +0,6%          +7,40 
Silber (Spot)         21,90         21,66       +1,1%          +0,24 
Platin (Spot)      1.430,00      1.420,60       +0,7%          +9,40 
Kupfer-Future          3,29          3,30       -0,3%          -0,01 
 

Der Goldpreis setzte seine Korrektur trotz der neuerlichen Signale, dass es zunächst bei der Iflationsrisiken beinhaltenden ultraexpansiven US-Geldpolitik bleiben könnte fort. Die Feinunze sank auf 1.321 Dollar nach einem Freitagsschluss von 1.332,50 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

GELDPOLITIK EZB

Die EZB hat die Tür für weitere Geldspritzen an Geschäftsbanken geöffnet und sich damit empfänglich gezeigt für das Drängen von klammen Instituten in Südeuropa. "Wir sind bereit, im Bedarfsfall alle Instrumente einzusetzen, auch langfristige Refinanzierungen, um die Geldmärkte stabil zu halten", sagte EZB-Präsident Mario Draghi bei seiner viertelährlichen Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments.

GELDPOLITIK USA

Dennis Lockhart, Präsident der Federal Reserve Bank von Atlanta, hegt Zweifel, ob die Bedingungen für eine Drosselung des geldpolitischen Kaufprogramms im Oktober vorhanden sein werden. Die US-Wirtschaft sei derzeit von Unsicherheiten belastet. Die Wirtschaftsdaten seien zweideutig, zugleich ziehe im Kongress ein Machtkampf zwischen Republikanern und Demokraten über die Anhebung der gesetzlichen Schuldenobergrenze herauf, sagte Lockhart. "Ich glaube nicht, dass es in der kurzen Zeit zwischen heute und dem Oktobertreffen genügend Belege geben wird, um das Bild dramatisch zu verändern", ergänzte er.

DEUTSCHE WOHNEN

Laut einem Händler platziert der Investor Blackstone seinen gesamten Anteil von 4,83 Prozent am Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen. Das entspreche etwa 8,15 Millionen Aktien.

EVONIK

verkleinert den Konzernvorstand und strafft die Verwaltungsstrukturen. Der Vorstand wird von sechs auf vier Mitglieder verkleinert. Bis Ende 2016 will der MDAX-Konzern jährlich bis zu 250 Millionen Euro an Verwaltungskosten sparen.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 24, 2013 01:38 ET (05:38 GMT)

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© 2013 Dow Jones News
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