Der Euro
Nachdem der Euro bereits am Donnerstag stark nachgegeben hatte, weil EZB-Chef Mario Draghi eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik bereits im Juni in Aussicht gestellt hatte, kamen vor dem Wochenende schwache Konjunkturdaten hinzu. Zahlen vom deutschen Außenhandel enttäuschten ebenso wie die Industrieproduktion in Italien. Auch in anderen großen Euroländern wie Frankreich hatte die Produktion zuletzt enttäuscht. Einen abrupten Abbruch der konjunkturellen Erholung im Währungsraum erwartet bislang aber kaum ein Beobachter.
Im weiteren Verlauf dürften sich die Impulse in engen Grenzen halten. Aus den USA stehen lediglich Lagerdaten der Großhändler an. Damit dürften die allgemeine Marktstimmung und Nachrichten aus der Ukraine die Richtung vorgeben./bgf/jsl
ISIN EU0009652759
AXC0133 2014-05-09/12:53
