Die zuletzt arg gebeutelten Aktien der Credit
Suisse
Die Schweizer Bank soll US-Bürgern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben und muss deshalb 2,6 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Um das seit Jahren laufende Verfahren zu beenden, räumte die Credit Suisse ihre Schuld ein. Das Ende des Verfahrens sorge für Erleichterung, kommentierte ein Börsianer. Dass es zu einer milliardenschweren Strafe kommen würde, sei am Markt erwartet worden.
Mit der Zahlung sollte die Credit Suisse sämtliche Steuer-Streitigkeiten in den USA beenden, kommentierte auch Analyst Michael Dunst von der Commerzbank. Die Höhe der Zahlung decke sich mit den jüngsten Spekulationen. Er bemängelte jedoch, dass nun die Kernkapitalquote der Credit Suisse auf 9,3 Prozent sinken werde, womit das Institut den europäischen sowie US-amerikanischen Konkurrenten hinterherhinke. Dies gelte insbesondere im Vergleich mit der UBS, die inzwischen auf eine Kernkapitalquote von 13,2 Prozent komme./ajx/ag/mmb
ISIN CH0012138530
AXC0090 2014-05-20/10:37
