Schwache Inflationsdaten haben den Euro
Die Teuerung im Euroraum ist im Mai wieder gefallen und zwar stärker als erwartet. Die jährliche Inflationsrate sank von 0,7 Prozent im Vormonat auf 0,5 Prozent. Analysten hatten mit einer Rate von 0,6 Prozent gerechnet. Die EZB, die stabile Preise bei einem Zielwert von knapp 2,0 Prozent gewährleistet sieht, gerät dadurch unter Zugzwang.
An den Finanzmärkten galt eine erneute geldpolitische Lockerung an diesem Donnerstag bereits vor Veröffentlichung der neuen Preisdaten als ausgemachte Sache. Deshalb fiel die Reaktion am Devisenmarkt verhalten aus. Am Nachmittag könnte der Auftragseingang in der US-Industrie für Kursbewegung sorgen./hbr/jkr
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AXC0106 2014-06-03/12:49
