Zwischenbericht gemäß § 87 Abs. 6 BörseG
Klagenfurt (pta009/09.05.2014/08:00) - * Milde Witterung begünstigt
Geschäftsentwicklung
* Verkauf der Sparte Projektgeschäft abgeschlossen
* Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation
Der Umsatz der SW Umwelttechnik liegt im ersten Quartal wieder über dem
schwachen Vorjahreswert. Dies resultiert einerseits aus dem milden Winter, der
die Bautätigkeit in allen bearbeiteten Märkten wenig beeinträchtigte und
andererseits durch die Wahlen in Ungarn und Rumänien, die dem kommunalen Bereich
positive Impulse brachten und noch bringen. Der Verkauf des aufgegebenen
Geschäftsbereiches Projektgeschäft, konnte wie berichtet im April 2014
abgeschlossen werden.
Der Umsatz wird mit 7,4 Mio. Eur (VJ: 4,9 Mio. Eur) ausgewiesen. Das EBIT - das
saisonbedingt noch negativ ist - liegt mit - 0,9 Mio. Eur ebenfalls über dem
Vorjahr (VJ: - 1,8 Mio. Eur), auch das EBITDA konnte auf - 0,1 Mio. Eur (VJ: -
1,0 Mio. Eur) verbessert werden.
Das Finanzergebnis ist durch die Abwertung des HUF mit -0,4 Mio. Eur belastet
und beträgt - 0,9 Mio. Eur (VJ: - 1,1 Mio. Eur). Damit wird das EGT mit - 1,8
Mio. Eur (VJ: - 2,9 Mio. Eur), um 1,1 Mio. Eur gegenüber dem Vorjahr verbessert,
ausgewiesen. Dabei ist anzumerken, dass das erste Quartal nur etwa 15 % zum
Jahresumsatz beiträgt und daher nur bedingt aussagekräftigt ist.
Segmententwicklung
Durch die milde Witterung in allen bearbeiteten Märkten konnte die Bautätigkeit
schon verhältnismäßig früh gestartet werden. Im Bereich Wasserschutz konnten 4,3
Mio. Eur (VJ: 3,1 Mio. Eur) umgesetzt werden, woraus ein Umsatzanteil am Konzern
von 58 % (VJ: 63 %) resultiert. Der Bereich Infrastruktur, auch positiv
beeinflusst durch die Wahlen in Ungarn und die damit verbundenen
Infrastrukturinvestitionen sowie den Stadien Bauten, ist auf 3,1 Mio. Eur (VJ:
1,8 Mio. Eur) bzw. auf 42 % (VJ: 37 %) angestiegen.
In der regionalen Verteilung ist auf Grund der positiven Entwicklung in Ungarn
bei einem Umsatz von 3,9 Mio. Eur (VJ: 2,2 Mio. Eur) der Umsatzanteil auf 52 %
(VJ: 45 %) angestiegen Der Umsatz in Rumänien entwickelt sich weiter positiv und
beträgt 1,7 Mio. Eur (VJ: 1,2 Mio. Eur) bei leicht reduziertem Anteil am
Konzernumsatz von 23 % (VJ: 24 %). In Österreich ist, trotz absoluter Steigerung
des Umsatzes auf 1,5 Mio. Eur (VJ: 1,1 Mio. Eur), der Anteil am Konzernumsatz
auf 21 % (VJ: 23 %) gesunken. 4 % oder 0,3 Mio. Eur entfallen auf die durch
Exporte bearbeiteten Märkte.
Vermögens- und Finanzlage
Das langfristige Vermögen ist im Vergleich zum ersten Quartal 2013 durch die FX
Auswirkung weiter gesunken und liegt bei 62,7 Mio. Eur (VJ: 67,0 Mio. Eur). Das
Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr auf 33,5 Mio. Eur (VJ: 27,9 Mio.
Eur) gestiegen - davon beträgt das Vermögen des aufzugebenden Geschäftsbereiches
14,8 Mio. Eur. Der Verkauf des Projektgeschäfts wurde im April abgewickelt.
Damit liegt die Bilanzsumme per 31. 03. 2014 mit 96,2 Mio. Eur etwas über dem
ersten Quartal 2013 (VJ: 94,9 Mio. Eur).
Das Eigenkapital per 31. 03. 2014 wird nun mit 1,9 Mio. Eur (VJ: 3,1 Mio. Eur)
ausgewiesen - wird jedoch der innere Wert berücksichtigt (ohne nicht-cash
wirksame FX Verluste) kann das Eigenkapital weiter auf 13,7 Mio. Eur gehalten
werden, was einer Eigenkapitalquote von 13 % entspricht. Die
Finanzverbindlichkeiten liegen mit 70,2 Mio. Eur unter dem Vorjahrswert (VJ:
76,4 Mio. Eur).
Investitionen
Die Investitionen werden, wie auch schon im Vorjahr auf einem sehr niedrigen
Niveau gehalten. Im ersten Quartal wurden 0,4 Mio. Eur vor allem für
Ersatzinvestitionen verwendet.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 2013 auf 2014 um 3 %,
auf 357 Personen (VJ: 346) erhöht.
Ausblick
Das Unternehmen hat sich auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt und kann
durch die schlanke Kostenstruktur und die flexible Produktionsführung die
volatile Marktentwicklung abfedern.
Ungarn befindet sich auf Grund der wirtschaftspolitischen Situation weiterhin in
einem schwierigen Umfeld. Eine Verbesserung kann vor allem aus den staatlichen
Investitionen im Infrastrukturbereich kommen - die Situation im Industrie- und
Gewerbebereich wird unverändert erwartet.
In Rumänien sind die positiven Impulse im Bereich staatliche Investitionen -
bedingt durch die Steigerung der Abrufrate der EU geförderten Projekte - bereits
sichtbar, während die Investitionsneigung der Industrie- und Gewerbekunden, wie
erwartet, nur langsam steigt.
In Österreich kann der leicht rückläufige Markt durch die laufende Einführung
von Produktinnovationen, sowie durch verstärkte Marktpräsenz kompensiert werden.
Für das Gesamtjahr wird mit der Beibehaltung des Umsatzes und einer Steigerung
des operativen Ertrages gerechnet.
Fact Box
In 2014 2013
Mio.
Eur
Umsatz 7,4 4,9
EBIT -0,9 -1,8
EBITDA -0,1 -1,0
EGT -1,8 -2,9
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der
Wiener Börse notiert steht für nachhaltiges Wirtschaften in Zentral- und
Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie leistet das Unternehmen
seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in den CEE Ländern.
Hinweisbekanntmachung
Dieser Zwischenbericht zum Q1 2014 ist unter www.sw-umwelttechnik.com abrufbar,
sowie am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Internet-Veröffentlichung: http://www.sw-umwelttechnik.com
Veröffentlichungsdatum: 09.05.2014
(Ende)
Aussender: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Adresse: Bahnstraße 87-93, 9021 Klagenfurt
Land: Österreich
Ansprechpartner: MMag. Michaela Werbitsch
Tel.: +43/(0)463/32109-172
E-Mail: michaela.werbitsch@sw-umwelttechnik.at
Website: www.sw-umwelttechnik.com
ISIN(s): AT0000808209 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1399615200679
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und
Finanznachrichten übermittelt durch pressetext.adhoc. Archiv:
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verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresMay 09, 2014 02:00 ET (06:00 GMT)
Klagenfurt (pta009/09.05.2014/08:00) - * Milde Witterung begünstigt
Geschäftsentwicklung
* Verkauf der Sparte Projektgeschäft abgeschlossen
* Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation
Der Umsatz der SW Umwelttechnik liegt im ersten Quartal wieder über dem
schwachen Vorjahreswert. Dies resultiert einerseits aus dem milden Winter, der
die Bautätigkeit in allen bearbeiteten Märkten wenig beeinträchtigte und
andererseits durch die Wahlen in Ungarn und Rumänien, die dem kommunalen Bereich
positive Impulse brachten und noch bringen. Der Verkauf des aufgegebenen
Geschäftsbereiches Projektgeschäft, konnte wie berichtet im April 2014
abgeschlossen werden.
Der Umsatz wird mit 7,4 Mio. Eur (VJ: 4,9 Mio. Eur) ausgewiesen. Das EBIT - das
saisonbedingt noch negativ ist - liegt mit - 0,9 Mio. Eur ebenfalls über dem
Vorjahr (VJ: - 1,8 Mio. Eur), auch das EBITDA konnte auf - 0,1 Mio. Eur (VJ: -
1,0 Mio. Eur) verbessert werden.
Das Finanzergebnis ist durch die Abwertung des HUF mit -0,4 Mio. Eur belastet
und beträgt - 0,9 Mio. Eur (VJ: - 1,1 Mio. Eur). Damit wird das EGT mit - 1,8
Mio. Eur (VJ: - 2,9 Mio. Eur), um 1,1 Mio. Eur gegenüber dem Vorjahr verbessert,
ausgewiesen. Dabei ist anzumerken, dass das erste Quartal nur etwa 15 % zum
Jahresumsatz beiträgt und daher nur bedingt aussagekräftigt ist.
Segmententwicklung
Durch die milde Witterung in allen bearbeiteten Märkten konnte die Bautätigkeit
schon verhältnismäßig früh gestartet werden. Im Bereich Wasserschutz konnten 4,3
Mio. Eur (VJ: 3,1 Mio. Eur) umgesetzt werden, woraus ein Umsatzanteil am Konzern
von 58 % (VJ: 63 %) resultiert. Der Bereich Infrastruktur, auch positiv
beeinflusst durch die Wahlen in Ungarn und die damit verbundenen
Infrastrukturinvestitionen sowie den Stadien Bauten, ist auf 3,1 Mio. Eur (VJ:
1,8 Mio. Eur) bzw. auf 42 % (VJ: 37 %) angestiegen.
In der regionalen Verteilung ist auf Grund der positiven Entwicklung in Ungarn
bei einem Umsatz von 3,9 Mio. Eur (VJ: 2,2 Mio. Eur) der Umsatzanteil auf 52 %
(VJ: 45 %) angestiegen Der Umsatz in Rumänien entwickelt sich weiter positiv und
beträgt 1,7 Mio. Eur (VJ: 1,2 Mio. Eur) bei leicht reduziertem Anteil am
Konzernumsatz von 23 % (VJ: 24 %). In Österreich ist, trotz absoluter Steigerung
des Umsatzes auf 1,5 Mio. Eur (VJ: 1,1 Mio. Eur), der Anteil am Konzernumsatz
auf 21 % (VJ: 23 %) gesunken. 4 % oder 0,3 Mio. Eur entfallen auf die durch
Exporte bearbeiteten Märkte.
Vermögens- und Finanzlage
Das langfristige Vermögen ist im Vergleich zum ersten Quartal 2013 durch die FX
Auswirkung weiter gesunken und liegt bei 62,7 Mio. Eur (VJ: 67,0 Mio. Eur). Das
Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr auf 33,5 Mio. Eur (VJ: 27,9 Mio.
Eur) gestiegen - davon beträgt das Vermögen des aufzugebenden Geschäftsbereiches
14,8 Mio. Eur. Der Verkauf des Projektgeschäfts wurde im April abgewickelt.
Damit liegt die Bilanzsumme per 31. 03. 2014 mit 96,2 Mio. Eur etwas über dem
ersten Quartal 2013 (VJ: 94,9 Mio. Eur).
Das Eigenkapital per 31. 03. 2014 wird nun mit 1,9 Mio. Eur (VJ: 3,1 Mio. Eur)
ausgewiesen - wird jedoch der innere Wert berücksichtigt (ohne nicht-cash
wirksame FX Verluste) kann das Eigenkapital weiter auf 13,7 Mio. Eur gehalten
werden, was einer Eigenkapitalquote von 13 % entspricht. Die
Finanzverbindlichkeiten liegen mit 70,2 Mio. Eur unter dem Vorjahrswert (VJ:
76,4 Mio. Eur).
Investitionen
Die Investitionen werden, wie auch schon im Vorjahr auf einem sehr niedrigen
Niveau gehalten. Im ersten Quartal wurden 0,4 Mio. Eur vor allem für
Ersatzinvestitionen verwendet.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 2013 auf 2014 um 3 %,
auf 357 Personen (VJ: 346) erhöht.
Ausblick
Das Unternehmen hat sich auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt und kann
durch die schlanke Kostenstruktur und die flexible Produktionsführung die
volatile Marktentwicklung abfedern.
Ungarn befindet sich auf Grund der wirtschaftspolitischen Situation weiterhin in
einem schwierigen Umfeld. Eine Verbesserung kann vor allem aus den staatlichen
Investitionen im Infrastrukturbereich kommen - die Situation im Industrie- und
Gewerbebereich wird unverändert erwartet.
In Rumänien sind die positiven Impulse im Bereich staatliche Investitionen -
bedingt durch die Steigerung der Abrufrate der EU geförderten Projekte - bereits
sichtbar, während die Investitionsneigung der Industrie- und Gewerbekunden, wie
erwartet, nur langsam steigt.
In Österreich kann der leicht rückläufige Markt durch die laufende Einführung
von Produktinnovationen, sowie durch verstärkte Marktpräsenz kompensiert werden.
Für das Gesamtjahr wird mit der Beibehaltung des Umsatzes und einer Steigerung
des operativen Ertrages gerechnet.
Fact Box
In 2014 2013
Mio.
Eur
Umsatz 7,4 4,9
EBIT -0,9 -1,8
EBITDA -0,1 -1,0
EGT -1,8 -2,9
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der
Wiener Börse notiert steht für nachhaltiges Wirtschaften in Zentral- und
Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie leistet das Unternehmen
seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in den CEE Ländern.
Hinweisbekanntmachung
Dieser Zwischenbericht zum Q1 2014 ist unter www.sw-umwelttechnik.com abrufbar,
sowie am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Internet-Veröffentlichung: http://www.sw-umwelttechnik.com
Veröffentlichungsdatum: 09.05.2014
(Ende)
Aussender: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Adresse: Bahnstraße 87-93, 9021 Klagenfurt
Land: Österreich
Ansprechpartner: MMag. Michaela Werbitsch
Tel.: +43/(0)463/32109-172
E-Mail: michaela.werbitsch@sw-umwelttechnik.at
Website: www.sw-umwelttechnik.com
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Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1399615200679
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