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MÄRKTE USA/Immobilienmarkt bremst Aufwärtsdrang der Wall Street

Von Florian Faust

Die Wall Street zeigt sich am Donnerstag mit moderaten Aufschlägen, der marktbreite S&P-500 markiert wie schon an den Vortagen ein Allzeithoch. Zwar belegen Konjunkturdaten aus China und Europa eine weitere Erholung der Wirtschaft und auch der Arbeitsmarkt in den USA entwickelt sich prächtig. Hinzu kommt, dass die weltpolitischen Krisenherde in der Ostukraine und im Gazastreifen aktuell in den Hintergrund gerückt sind. Doch der Immobilienmarkt in den USA versetzt Investoren einen unerwarteten Nackenschlag und bremst den Aufwärtsdrang des Aktienmarktes.

Denn die Zahl der US-Neubauverkäufe hat sich im Juni schwächer entwickelt als erhofft. Die Zahl der verkauften Neubauten sank auf Monatssicht um 8,1 Prozent, während Ökonomen nur mit einem Rückgang um 5,8 Prozent gerechnet hatten. Zugleich wurde der Wert für Mai kräftig nach unten revidiert. Die Neubauverkäufe ermäßigten sich im gesamten Land. Angesichts der schwachen Entwicklung auf dem Immobilienmarkt versöhnen die aktuellen Arbeitsmarktdaten nur etwas. In der Vorwoche ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend auf den niedrigsten Stand seit achteinhalb Jahren gefallen.

Bis zum Mittag New Yorker Zeit steigt der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 17.106 Punkte. Der S&P-500 legt um 0,2 Prozent zu und handelt einen halben Zähler unter dem neuen Rekordhoch von 1.991 Punkten. Der Nasdaq-Composite steigt ebenfalls um 0,2 Prozent. Neben den Konjunkturdaten gilt die Aufmerksamkeit aber weiterhin der laufenden Berichtsperiode. Ein großer Teil der Unternehmen hat bislang die Prognosen geschlagen. "Die Unternehmensergebnisse im Ganzen fallen wirklich sehr gut aus. Wichtiger sind aber die optimistischen Zukunftsprognosen der Unternehmen zum Ergebniswachstum", sagt Chefmarktstratege Kent Engelke von Capitol Securities Management.

Einen dieser positiven Geschäftsausweise liefert Facebook. Die Aktie schnellt um 5,4 Prozent auf Allzeithoch nach oben, nachdem das soziale Netzwerk bereits am Vorabend überraschend starke Quartalszahlen präsentiert hat. Ford Motor hat einen starken Quartalsbericht vorgelegt. Vor allem in Nordamerika und Asien lief es rund, aber auch in Europa geht es nach einer langen Durststrecke wieder aufwärts. Die Aktie steigt um 1,4 Prozent. Dagegen fallen die Wettbewerberpapiere von General Motors (GM) um 3,6 Prozent. Hier belasten vor allem die Kosten wegen der Rückrufe defekter Fahrzeuge, zumal GM auch noch hohe Rückstellungen für künftige Pannen vorgenommen hat.

Caterpillar hat zwar ein unerwartet starkes Gewinnwachstum zu verzeichnen, doch die Börsianer bemängeln die Umsatzschwäche und schicken die Aktie um 3,3 Prozent gen Süden. Der Baumaschinenhersteller hatte bereits am Vortag mit monatlichen Absatzzahlen nicht überzeugt.

Der Devisenmarkt ist von kräftigen Kursschwankungen geprägt. Nachdem der Euro am Morgen ein neues Jahrestief bei 1,3438 Dollar markierte hat, steht er in der Zwischenzeit wieder bei 1,3466. Die insgesamt besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus Europa stützen die Gemeinschaftswährung. Der Goldpreis gibt weiter nach und fällt deutlich unter die Marke von 1.300 Dollar je Feinunze. Aktuell kostet die Feinunze des Edelmetalls 1.290 Dollar. Angesichts der Flut an Unternehmensergebnissen fokussieren sich die Anleger auf die Aktienmärkte. Gold führe daher aktuell eher ein Schattendasein, sagen Marktbeobachter.

Am US-Rentenmarkt stellen die positiven Arbeitsmarktdaten das beherrschende Thema, US-Anleihen üben daher keine Anziehung auf Investoren aus. Anleger agieren eher risikofreudig, darunter leiden die Zinspapiere. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen steigt in der Folge um 5 Basispunkte auf 2,51 Prozent. Der Ölpreis tendiert leichter, das Barrel der US-Sorte WTI fällt um 0,5 Prozent auf 102,60 Dollar. Der Ölpreis komme zurück, weil trotz der weltpolitischen Krisenherde die Versorgung nicht beeinträchtigt sei, heißt es im Handel. "Es dreht sich wieder alles um Angebot und Nachfrage. Bleiben neue Schagzeilen aus, fallen die Preise", sagt Händler Sal Gilbertie von Teucrium Trading.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          17.107,51   0,12    20,88 
S&P-500        1.991,21   0,21     4,20 
Nasdaq-Comp.   4.483,74   0,22    10,04 
Nasdaq-100     3.991,50   0,13     5,31 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Do, 8.36 Uhr  Mi, 17.25 Uhr 
EUR/USD   1,3469   0,17%        1,3446         1,3467 
EUR/JPY   137,12   0,49%        136,45         136,71 
EUR/CHF   1,2155   0,07%        1,2146         1,2148 
USD/JPY   101,81   0,32%        101,49         101,52 
GBP/USD   1,6980  -0,28%        1,7028         1,7044 
=== 

Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com

DJG/DJN/flf/kla

(END) Dow Jones Newswires

July 24, 2014 11:52 ET (15:52 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

© 2014 Dow Jones News
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