Frankfurt - Die Inanspruchnahme des ersten gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfts (TLTRO) der EZB in Höhe von lediglich 83 Mrd. EUR hat am Geldmarkt Enttäuschung hinterlassen, woraufhin die EONIA-Sätze leicht angestiegen sind, so die Analysten der DekaBank.Die Details zum Ankaufprogramm von Asset Backes Securities (ABS) und Covered Bonds würden aufzeigen, dass die EZB durchaus hohe Volumina anstrebe, sich aber darauf einstelle, diese erst nach etwa zwei Jahren zu erreichen. Es bleibe die Hoffnung, dass im Dezember, wenn die Unsicherheit über die Konsequenzen der Stresstests der EZB für die Banken Eurolands aufgelöst sei, im zweiten TLTRO erheblich größere Mittel abgerufen würden. Die Analysten würden mit einer langen Phase negativer EONIA-Sätze rechnen, die allenfalls vorübergehend durch die Rückzahlung der beiden Langfristtender Anfang nächsten Jahres unterbrochen werde. (Ausgabe Oktober/November 2014) (10.10.2014/alc/a/a)Den vollständigen Artikel lesen ...
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