Nach einer umfassenden Sanierung ist der
Oberpfälzer Holzverarbeiter Pfleiderer wieder in der
Erfolgsspur. Im ersten Halbjahr 2014 stieg der Konzernumsatz
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 Prozent auf 486,4 Millionen
Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Neumarkt am Dienstag
mitteilte. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (Ebitda) verdoppelte sich nahezu auf 59,2 Millionen
Euro. Auch für das Gesamtjahr 2014 erwartet die Geschäftsführung
eine überproportionale Steigerung des Ergebnisses. Gründe dafür
seien Einsparungen und höhere Preise. Pfleiderer stellt
Holzwerkstoffe her und beschäftigt rund 3300 Mitarbeiter, davon
allein in Deutschland etwa 2000./jan/DP/stk
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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