Die künftige Rolle der Kohlekraftwerke und
die angestrebte Verringerung von CO2-Emissionen stehen im
Mittelpunkt eines Treffens von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel
(SPD) mit den Managern mehrerer Energiekonzerne. Eine Sprecherin des
Karlsruher Stromerzeugers EnBW
Laut "Spiegel" will Gabriel die Stromkonzerne gesetzlich dazu verpflichten, den CO2-Ausstoß ihrer konventionellen Kraftwerke im Zeitraum von 2016 bis 2020 um jährlich 4,4 Millionen Tonnen zu reduzieren. EnBW hat erst im Mai ein für 1,3 Milliarden Euro gebautes Kohlekraftwerk in Karlsruhe in Betrieb genommen. Andere EnBW-Kohlekraftwerke produzieren wegen der gesunkenen Großhandelspreise nur noch zeitweise Strom. EnBW will mehrere unrentable Kohlekraftwerke abschalten, was die Bundesnetzagentur allerdings untersagt hat, weil die Anlagen für die Versorgung in Süddeutschland als systemrelevant eingestuft wurden./pz/DP/stb
ISIN DE0005220008
AXC0058 2014-11-24/11:09
