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Steigende Produktionsmengen, operative Hebelwirkung und der Goldpreis könnten zusammen neue Impulse setzen
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MÄRKTE ASIEN/Ölpreise nach OPEC-Entscheidung weiter unter Druck

Von Thomas Rossmann

Die OPEC-Entscheidung, die tägliche Fördermenge trotz des jüngsten starken Ölpreiseinbruchs unverändert zu lassen, lastet auch am Freitag weiter auf dem "schwarzen Gold". Zwar hatte sich die eine Entscheidung des Öl-Kartells im Vorfeld schon angedeutet, doch die Gewissheit versetzte den Preisen noch einmal einen Schlag. Allerdings haben sich die Ölpreise mittlerweile von ihren Tiefs unmittelbar nach der OPEC-Entscheidung leicht erholt. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI liegt bei 68,55 Dollar und für ein Fass der Nordseesorte Brent müssen 72,50 Dollar bezahlt werden.

Die Reaktion an den asiatischen Aktienmärkten auf den OPEC-Beschluss fällt uneinheitlich aus. Während es in Tokio und Schanghai nach oben geht, knickte die Börse in Australien um 1,6 Prozent ein. Hier drückten die Abschläge bei den Werten aus dem Öl- und Energie-Sektor, nachdem die OPEC am Vortag ihre Fördermenge unverändert belassen hatte. So fielen die Aktien von Santos und Woodside Petroleum deutlich zurück und auch die Aktien von Oil Search und Origin Energy standen unter verschärftem Abgabedruck.

In Tokio stützen dagegen unter anderem die deutlichen Aufschläge bei den Aktien aus dem Sektor der Fluggesellschaften, die von der Aussicht auf einen weiter niedrigen Ölpreis profitieren. Für die Aktien von Japan Airlines geht es um 5,4 Prozent nach oben und ANA Holdings steigen um 7,9 Prozent. "Zwar ist ein anhaltend niedriger Ölpreis für einige Sektoren negativ, doch sollte übergeordnet die Konjunkturentwicklung davon positiv beeinflusst werden", so Analyst Yusuke Sakai von T&D Asset Management. Auch in Tokio stehen Werte aus dem ölverarbeitenden Sektor unter Abgabedruck, belasten den Nikkei-225 aber nicht. Dieser gewinnt 1,3 Prozent auf 17.464 Punkte.

Dazu kommen neue japanische Inflationsdaten. Erstmals seit einem Jahr ist die Inflationsrate wieder unter die Marke von 1 Prozent gefallen und hat sich damit von den Zielen der japanischen Regierung und der Bank of Japan, die Inflation wieder in den Bereich von 2 Prozent zu führen, noch ein Stück weiter entfernt. Allerdings ist die Industrieproduktion im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen, während Analysten hier mit einem Rückgang um 0,6 Prozent gerechnet hatten. Als weitere Stütze für den Aktienmarkt wird auf den gestiegenen Dollar verwiesen, der wieder über der Marke von 118 Yen geklettert ist. Aktuell müssen 118,23 Yen bezahlt werden, nach Ständen um 117,50 Yen am Vortag.

Um deutliche 0,8 Prozent geht es auch für den Shanghai-Composite nach oben. Nach einem zögerlichen Handelsbeginn hat das Sentiment noch einmal Fahrt aufgenommen, so ein Teilnehmer. Die Gründe für die positive Tendenz sind die gleichen, wie an den Tagen zuvor: die überraschende Senkung der Leitzinsen durch die Notenbank und die Hoffnung, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange gewesen ist. Unter Druck stehen auch in Schanghai Werte aus dem Ölsektor.

Zwar haben die Ölpreise nach der Entscheidung der OPEC noch weiter an Boden verloren, doch rechnen einige Teilnehmer kurzfristig mit einer leichten Erholung. "Die Ölpreise könnten sich etwas erholen, da es den Anschein hat, dass die weltweite Konjunkturentwicklung einen Boden gefunden zu haben scheint", sagte Stratege Takahiro Sekido von Tokyo-Mitsubishi UFJ. Zudem könnte die Reaktion an den Rohstoffmärkten aufgrund des Feiertages in den USA noch etwas volatiler ausgefallen sein.

Erneut unter Druck steht auch der Goldpreis. Für die Feinunze müssen 1.185 Dollar bezahlt werden, nach 1.200 Dollar am Vortag. Damit könnte nach Aussage eines Händlers die seit Anfang November gesehene Erholung, als der Preis für die Feinunze auf den niedrigsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen war, schon wieder vorbei sein.

=== 
INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                               (MEZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               5.313,00   -1,63%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)                17.464,40   +1,25%  07:00 
Kospi (Seoul)                      1.979,81   -0,12%  07:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)     2.651,48   +0,80%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)        24.049,74   +0,19%  09:00 
Straits-Times (Singapur)           3.355,11   +0,42%  10:00 
KLCI (Malaysia)                    1.822,29   -0,42%  10:00 
SET50 (Thailand)                   1.072,95   -0,17%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Do, 8.25 Uhr  Mi, 17.12 Uhr 
EUR/USD   1,2448  -0,57%        1,2520         1,2519 
EUR/JPY   147,17   0,13%        146,98         147,18 
EUR/CHF   1,2020  -0,02%        1,2022         1,2020 
USD/JPY   118,23   0,71%        117,39         117,58 
GBP/USD   1,5711  -0,65%        1,5814         1,5788 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.rossmann@wsj.com

DJG/DJN/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2014 00:56 ET (05:56 GMT)

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