Der Chiphersteller Infineon rechnet zum Abschluss des bis Ende September laufenden
Geschäftsjahres mit einem mauen Geschäft. Nach zuletzt teils
deutlichen Zuwächsen könnte der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal
sogar fallen. Aus diesem Grund blickt die frühere Siemens-Tochter
jetzt etwas pessimistischer auf das Geschäftsjahr 2014/15. Getrieben
von einer Übernahme soll der Erlös um rund 34 Prozent steigen,
teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in München mit. Bisher hatte
Infineon mit einem Anstieg zwischen 34 und 38 Prozent gerechnet.
Bestätigt wurde dagegen die Prognose für die operative Marge von 15
Prozent. Gemessen an der neuen Prognose würde der Umsatz im
laufenden Jahr auf knapp 5,8 Milliarden Euro steigen. Das operative
Ergebnis dürfte sich auf rund 868 (Vorjahr: 525) Millionen Euro
belaufen./zb/stb
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