Die US-Anleger haben am Dienstag wieder etwas Zuversicht geschöpft. Nachdem das griechische Schuldendrama die Wall Street zunächst noch leicht belastet hatte, drehten die wichtigsten Indizes zuletzt moderat ins Plus. Nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen über eine Lösung der Krise bewegen sich die Geldgeber und die Athener Regierung aufeinander zu.
Der Leitindex Dow Jones Industrial
Mit Blick auf Griechenland loteten die Europäer und der Internationale Währungsfonds bei einem Spitzentreffen in Berlin einen Kompromiss aus. Aus Verhandlungskreisen verlautete, ein Entwurf für eine Vereinbarung mit Athen über Finanzhilfen sei nahezu fertig. Ob aber eine Einigung noch in dieser Woche gelingt, blieb zunächst offen. Nach Aussage des Vorsitzenden der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselblboem, kann Griechenland keine Konzessionen seitens der Geldgeber erwarten.
Zudem warten die Anleger weiter auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die Daten sind wichtig, weil die Notenbank Fed ihre Zinsentscheidung stark vom Arbeitsmarkt abhängig macht. Gute Daten könnten als Hinweis auf eine zeitnahe Zinserhöhung und damit früher versiegendes Billiggeld interpretiert werden, das in den vergangenen Jahren ein wichtiger Treiber der Aktienmärkte war.
Auf der Unternehmensseite ging es eher ruhig zu. Die Aktien von
Intel
An der Spitze des S&P 500 zogen die Anteilsscheine der PVH
Corporation
Die Fluggesellschaft Delta Air Lines
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0279 2015-06-02/20:10
