Die Wall Street hat die neue Woche mit dem
befürchteten Kurseinbruch eingeläutet. Schuld an der schlechten
Stimmung der Anleger ist der anhaltende Kurssturz in China, der
bereits Europas Börsen weiter in den Abwärtsstrudel gezogen hatte.
Der Dow Jones Industrial
Schon am Freitag hatte der US-Leitindex mit dem größten Wochenverlust seit fast vier Jahren geschlossen. Gründe dafür waren Sorgen um die chinesische Wirtschaft und deren Einfluss auf die weltweite Konjunktur gewesen. Damit summieren sich die Verluste des Leitindex in den vergangenen vier Handelstagen derzeit auf gut 8 Prozent.
Der marktbreite S&P-500-Index
Das Wirtschaftswachstum in den USA und in der Eurozone reiche nicht aus, um eine Verlangsamung der weltweiten Konjunkturdynamik abzuwenden, warnte ein Anlageexperte. Die amerikanische Notenbank Fed bereitet die Anleger seit Monaten auf eine Zinswende vor. Angesichts der Entwicklung in China sind allerdings immer mehr Ökonomen skeptisch, ob diese schon im kommenden Monat auf der Tagesordnung steht.
Unternehmensnachrichten gerieten angesichts der Marktlage weitgehend in den Hintergrund. Gegen den Markttrend stemmten sich die Titel des Strom- und Gasanbieters AGL Resources. Sie gewannen zuletzt 27,31 Prozent auf 60,93 US-Dollar, nachdem der heimische Konkurrent Southern Company eine Kaufofferte von 66 Dollar in bar je AGL-Aktie vorgelegt hatte. Das Transktionsvolumen beläuft sich damit auf rund 12 Milliarden Dollar. Das Angebot entspricht den Angaben zufolge einem Aufschlag von gut 36 Prozent auf den AGL-Durchschnittskurs der vergangenen 20 Tage. Southern-Titel verloren 2,66 Prozent.
Die Aktien des Chemiekonzerns
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0130 2015-08-24/17:10
