BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Osteuropa haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Die Börsen in der Region ließen sich damit nur bedingt von der guten Stimmung an den europäischen Leitbörsen anstecken. Spekulationen um eine weitere Lockerung der Geldpolitik im Euroraum hatten an den meisten Handelsplätzen in Europa für Auftrieb gesorgt.
Auch der Aktienmarkt in Russland erholte sich. Er war am Vortag
wegen des Abschusses eines russischen Kampfjets im
türkisch-syrischen Grenzgebiet durch türkische Luftstreitkräfte
unter Druck geraten. Das hatte heftige politische Spannungen
zwischen Moskau und Ankara ausgelöst. Zur Wochenmitte gewann der
RTS-Interfax-Index
Der Budapester Leitindex Bux
Besser verlief der Handelstag in Ungarn für zwei andere
Index-Schwergewichte: Gedeon Richter
Der tschechische Leitindex PX
In Warschau trat die Börse auf der Stelle: Während der
Auswahlindex Wig 30 um 0,14 Prozent auf 2161,90 Punkte fiel, ging es
für den umfassenderen Wig-Index
Der Bankensektor rückte wegen der Ratingagentur Fitch in den
Fokus. Die Experten erwarten, dass die polnischen Banken als Folge
der Zahlungsunfähigkeit der SK Bank um die 1,7 Milliarden Zloty zum
Einlagensicherungsfonds des Landes beitragen werden müssen.
Bankwerte schlossen uneinheitlich: Kursverlusten bei der Bank
Handlowy (minus 1,16 Prozent) und der ING Bank Slaski (minus 0,56
Prozent) standen Gewinne bei der Bank Pekao
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