Berlin (ots) - Das linksradikale Blockupy-Bündnis erwägt eine Verlagerung seiner Aktivitäten aus der Bankenmetropole Frankfurt am Main in die Hauptstadt Berlin. Vor allem die internationalen Mitglieder des Bündnisses aus Gewerkschaften, Parteien, Flüchtlingsinitiativen und linksradikalen Gruppen würden auf Aktionen in Berlin drängen, erklärte ein Sprecher des Blockupy-Bündnisses gegenüber der Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe). Zur Diskussion steht ein dreitägiges Aktionswochenede zum 1. Mai 2016, an dem sich zehntausende Teilnehmer aus ganz Europa beteiligen sollen. Die Organisatoren der traditionellen linksradikalen "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" stehen dem Vorschlag unterdessen "außerordentlich" aufgeschlossen gegenüber. "Ich habe von der Idee gehört, das Blockupy nach Berlin kommt", sagt Michael Prütz, einer der Sprecher des "Revolutionären 1. Mai-Bündnisses", dem "nd". Ende August, Anfang September wollen sich die linken Gruppen treffen, um den Vorschlag weiter zu diskutieren. Neben dezentralen Aktionen und einem Kongress könnte am 1. Mai 2016, einem Sonntag, in Berlin eine Massendemonstration gegen die europäische Sparpolitik mit 50.000 bis 70.000 Teilnehmern stattfinden.
OTS: neues deutschland newsroom: http://www.presseportal.de/nr/59019 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_59019.rss2
Pressekontakt: neues deutschland Redaktion Telefon: 030/2978-1715
OTS: neues deutschland newsroom: http://www.presseportal.de/nr/59019 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_59019.rss2
Pressekontakt: neues deutschland Redaktion Telefon: 030/2978-1715
© 2015 news aktuell
