Deutsche Staatsanleihen sind nach dem
Sondergipfel der Euro-Regierungschefs zur Griechenlandkrise mit
leichten Verlusten in den Handel gestartet. Am Mittwochmorgen verlor
der für den deutschen Markt richtungsweisende Euro-Bund-Future
Die Hängepartie in der Griechenlandkrise geht auch auch nach dem Sondergipfel weiter. Allerdings haben die Euroländer die Regierung in Athen ultimativ aufgefordert, eine umfassende Reformliste vorzulegen. Trotz des etwas schwächeren Auftakts am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten von HSBC Trinkaus im weiteren Handelsverlauf mit weiteren Kursgewinnen: "Vor dem Hintergrund des enttäuschenden Gesprächsverlaufs zwischen Griechenland und den europäischen Gläubigern am gestrigen Tag dürfte der Bund-Future erneut Aufstiegsversuche wagen."
Besonders im Fokus dürfte am späten Vormittag eine Versteigerung von Geldmarktpapieren in Griechenland stehen. Das akut von der Pleite bedrohte Land will Papiere mit einer Laufzeit von sechs Monaten Laufzeit und einem Volumen von 1,25 Milliarden Euro auf den Markt bringen.
Am Abend dürfte sich das Interesse der Anleger auf die US-Notenbank richten. Auf dem Programm steht die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Zinssitzung und mögliche Hinweise auf den Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung in den USA seit der schweren Wirtschaftskrise./jkr/bgf
ISIN DE0009652644
AXC0055 2015-07-08/09:32
