Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Nato sichert Türkei "starke Solidarität" gegen "Terrorismus" zu
Die Nato-Partner haben der Türkei angesichts des Konflikts in Syrien und im Irak ihre "starke Solidarität" im Kampf gegen "Terrorismus" zugesichert. Nach einer Sondersitzung des Nordatlantikrates erklärte die Allianz, "Terrorismus" stelle "eine direkte Bedrohung für die Sicherheit der Nato-Länder" dar. Die türkischen Angriffe gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak erwähnt die Nato-Erklärung nicht.
EU weist Vorwürfe zu Troika-Kontrolle über Steuerbehörde zurück
Die EU hat Angaben des griechischen Ex-Finanzministers Yanis Giannis Varoufakis zurückgewiesen, wonach die Steuerbehörde des Krisenlandes von den internationalen Gläubigern kontrolliert wurde. "Anschuldigungen, dass die Troika das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen kontrolliert hat, sind falsch und unbegründet", sagte eine Kommissionssprecherin.
"Klare Kante" der Wirtschaftsweisen gegen Transferunion spaltet Ökonomen
Eine klare Stellungnahme des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) gegen eine Ausweitung von Finanztransfers innerhalb der Eurozone hat bei deutschen Ökonomen ein geteiltes Echo hervor gerufen. Während sich das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) lobend äußerte, kam Kritik vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und vom gewerkschaftsnahen Würzburger Ökonomen Peter Bofinger.
Seehofer weist vor Ministern Spekulationen über Gesundheit zurück
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat vor den Mitgliedern seiner Landesregierung Spekulationen über seinen Gesundheitszustand zurückgewiesen. Seehofer habe in der Kabinettssitzung angemerkt, "dass sich keiner Sorgen machen braucht und dass er sich völlig fit fühlt und es ihm gut geht", berichtete Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) im Anschluss an die Kabinettssitzung vor Journalisten.
Stimmung der US-Verbraucher stürzt im Juli ab
Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im Juli drastisch eingetrübt, was auf weniger optimistische Aussichten für den Arbeitsmarkt und Verunsicherung durch die Finanzmarktkrisen um Griechenland und China zurückzuführen sein dürfte. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 90,9 Punkte von revidiert 99,8 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von 100,0 prognostiziert.
Deutlicher Anstieg der US-Hauspreise hält an
Die Häuserpreise in den USA haben im Mai weiter deutlich zugelegt und damit nach einer uneinheitlichen Erholung wieder zu neuer Stärke gefunden. Der Anstieg blieb allerdings hinter den Erwartungen von Volkswirten zurück. Wie Standard & Poor's (S&P) mitteilte, erhöhten sich die Preise gemessen am Case-Shiller-Index für die 20 größten Städte der USA wie bereits im April um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während Analysten ein Plus von 5,6 Prozent erwartet hatten.
Markit: Geschäft der US-Dienstleister erholt sich von der Juni-Delle
Die Geschäftsaktivität des US-Dienstleistungssektors hat sich im Juli etwas erholt und damit das Mehrmonatstief vom Juni überwunden. Der vom Markit-Institut erhobene Einkaufsmanagerindex für die Branche erhöhte sich nach den Daten der ersten Veröffentlichung auf 55,2 Punkte von 54,8 im Vormonat. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.
Fund von russischem U-Boot-Wrack vor Schweden
In schwedischen Gewässern haben Taucher nach eigenen Angaben das Wrack eines russischen U-Bootes entdeckt. "Das U-Boot ist komplett intakt, hat keine sichtbaren Schäden am Schiffskörper und die Luken sind geschlossen", erklärte einer der Wracktaucher, Stefan Hogeborn. Es sei zu befürchten, dass sich die Besatzung nicht habe retten können, als das U-Boot havarierte. Die schwedische Armee reagierte zurückhaltend.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/AFP/sha
(END) Dow Jones Newswires
July 28, 2015 13:00 ET (17:00 GMT)
Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
