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MÄRKTE ASIEN/Am Aktienmarkt geht es auf breiter Front abwärts

Von Chao Deng

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den ostasiatischen Börsen wird am Donnerstag Trübsal geblasen. Praktisch alle Handelsplätze melden mehr oder weniger starke Verluste. Anleger eint die Sorge über den konjunkturellen Ausblick der Weltwirtschaft angesichts der weiter fallenden Rohstoffpreise. Vor allem der anhaltende Preisverfall bei Erdöl beunruhigt. Nach unerwartet hohen US-Rohöllagerbeständen markieren die Ölpreise ein neues Sechsjahrestief und Ansätze einer Preiserholung sind am Morgen im asiatisch geprägten Geschäft nicht in Sicht. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligt sich auf 46,88 Dollar nach Kursen deutlich über 48 Dollar je Fass am Vortag.

Für Gesprächsstoff sorgt zudem einmal mehr die US-Geldpolitik und die Frage nach dem Termin der Zinswende in den USA. Die US-Währungshüter lieferten am Vorabend im jüngsten Sitzungsprotokoll kein klares Signal. Zwar wurde das Protokoll der Federal Reserve an den US-Märkten zunächst als sehr taubenhaft interpretiert, doch am Aktienmarkt hielt der positive Effekt nicht lange an. In Asien werden die Fed-Aussagen eher als Belastung gewertet. Das gilt auch für den Renminbi, denn die chinesische Währung wird vom Internationalen Währungsfonds (IWF) vorerst nicht in den Korb der Reservewährungen aufgenommen.

Die chinesische Notenbank hat derweil den Yuan deutlich höher gefixt als am Vortag. Der offizielle Referenzkurs wurde mit 6,3915 nach zuletzt 6,3963 Yuan pro Dollar festgelegt. Aktuell geht der Dollar bei 6,3845 Yuan um. Die Zentralbank erlaubt eine Schwankungsbreite von 2 Prozent um das Wechselkursfixing. Auch zum Yen neigt der Greenback nach dem Fed-Protokoll zur Schwäche. Der Dollar fällt auf 123,95 Yen nach Wechselkursen um klar über 124 Yen am Vortag.

Am Aktienmarkt fällt der Shanghai-Composite im späten Geschäft um 0,4 Prozent auf 3.779 Punkte. In Hongkong gibt der HSI mit 1,3 Prozent deutlicher ab und wechselt gemäß Definition nun in den Bärenmarktmodus. Für etwas Unruhe sorgt in China auch der Umstand, dass die Zentralbank erneut hohe Summen in das Finanzsystem gepumpt hat. "Das vorherrschende Thema ist, dass Schwellenländer derzeit bei Anlegern nicht gut gelitten sind", sagt Marktstratege Shane Oliver von AMP Capital. In Tokio gibt der Nikkei-225 um 0,5 Prozent auf 20.115 Zähler nach. "Investoren befinden sich in einem Zustand höchster Nervosität", so Oliver mit Blick auf das Fed-Protokoll.

Unter den Einzelaktien steigen die in Tokio schwer gewichteten SoftBank um 2,6 Prozent, nachdem President Nikesh Arora Titel des Unternehmens erworben hat - ein Umstand, der als Vertrauensbeweis gewertet wird. Ansonsten stehen in Tokio vor allem Exportwerte unter Druck, die unter der Aufwertung des Yen leiden.

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INDEX                           Stand aktuell  +- in %  Handelsende (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)                 5.315,80   -1,20%  08:00 
Nikkei-225 (Tokio)                  20.119,26   -0,51%  08:00 
Kospi (Seoul)                        1.926,42   -0,67%  08:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)       3.779,10   -0,40%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)          22.878,61   -1,25%  10:00 
Straits-Times (Singapur)             3.011,37   -0,98%  11:00 
KLCI (Malaysia)                      1.573,35   -0,57%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 10.57 Uhr 
EUR/USD   1,1130  +0,1%    1,1122         1,1056 
EUR/JPY   138,06  +0,2%    137,82         137,34 
USD/JPY   124,05  +0,1%    123,90         124,22 
USD/KRW  1187,25  +0,3%   1183,72        1182,45 
USD/CNY   6,3900  -0,1%    6,3958         6,3958 
AUD/USD   0,7348  -0,0%    0,7350         0,7357 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/bam

(END) Dow Jones Newswires

August 20, 2015 01:21 ET (05:21 GMT)

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© 2015 Dow Jones News
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