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MÄRKTE EUROPA/Stabilisierung lässt weiter auf sich warten

Von Michael Denzin

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter im Minus, aber erholt von den Tagestiefs zeigen sich Europas Aktienmärkte am Freitagnachmittag. Der erste Schwächeanfall im frühen Geschäft wurde dank guter Wirtschaftsdaten aus Deutschland gebremst, zum Start schwache US-Börsen drückten die Märkte dann zwar nochmals kurz nach unten, doch seitdem verringern sich die Verluste. Übergeordnet belasten die Wachstumsängste rund um China weiter. Der DAX verliert 0,7 Prozent auf 10.358 Punkte, der Euro-Stoxx-50 noch 0,9 Prozent auf 3.322 Zähler.

Der DAX zeigte sich am Morgen fast 2 Prozent im Minus und fiel im Tief auf 10.228 Punkte. Auslöser der Verkaufsattacke waren schwache Konjunkturdaten aus China und ein neuerliches Kursdebakel in Schanghai. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) der chinesischen Industrie ist im August auf 47,1 gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit sechseinhalb Jahren. In den USA blieb der entsprechende Index zwar im expansiven Bereich, lag aber unter dem Vormonatswert.

Nur in Deutschland gab es eine positive Überraschung, denn dort stieg der Indikator wider Erwarten auf 53,2 von 51,8 deutlich. Die Analysten der Helaba betonen, der deutsche Indikator zeige eine steigende Dynamik, ungeachtet der Verunsicherung über die globale Wirtschaft.

Zum Thema China mahnt derweil die Deutsche Bank zur Ruhe: Zwar hat sie das Kursziel für den DAX im laufenden Jahr auf 11.300 von 12.000 gesenkt, das neue Ziel liegt aber noch immer rund 10 Prozent über den aktuellen Niveaus. Der am Markt eingepreiste negative Einfluss der chinesischen Konjunkturabkühlung auf die Unternehmensgewinne der deutschen Konzerne erscheint den Analysten als übertrieben.

Charttechnisch ist im DAX jedenfalls noch nichts angebrannt. Als nächste Zielunterstützung macht der technische Analyst Marcel Mußler die markanten 2014er-Hochs bei 10.051 und 10.093 Punkten aus. Sollte diese Marke halten, "laufe nichts aus dem Ruder". Darauf lasse sich aus charttechnischer Sicht ein bullisches viertes Quartal aufbauen. Mußler warnt allerdings auch: Unter 10.051/93 Punkten werde das langfristige Chartbild für den DAX erstmals deutlich beschädigt.

Hauptverlierer im DAX sind Lufthansa nach einer Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs. Sie geben um 4 Prozent nach. Der Gesundheitssektor ist mit 2,3 Prozent Minus einer der schwächsten in Europa nach einem gesenkten Ausblick der britischen Spire Healthcare Group. Der private Krankenhausbetreiber rechnet mit einem Gewinnrückgang wegen geringerer Ausgaben durch den Gesundheitsdienst NHS. Im DAX leiden darunter Fresenius mit 2,3 Prozent Abschlag und Merck mit 2,7 Prozent. Die Aktien von Spire brechen um 13 Prozent ein, Glaxo, Novartis und AstraZeneca verlieren zu 2,7 Prozent.

SAP verlieren 1,5 Prozent trotz guter Geschäftszahlen und eines angehobenen Ausblicks durch den US-Wettbewerber Salesforce.

An der Athener Börse geht es deutlicher abwärts um 3 Prozent. Am Anleihemarkt steigen die Renditen griechischer Anleihen stark - die Zehnjahresrendite um rund 70 Basispunkte auf 10,15 Prozent. Grund für die Verstimmung sind die mit den vermutlich am 20. September stattfindenden Neuwahlen verbundenen diversen Unwägbarkeiten. Vor allem gibt es Befürchtungen, dass es zu Verzögerungen bei den zugesagten Reformen kommen könnte

Am Devisenmarkt ist der Euro in Rally-Laune und erreicht fast 1,13 Dollar. An den Märkten wird eine Zinserhöhung im September in den USA nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 32 Prozent eingepreist. Das als eher taubenhaft aufgenommene Fed-Protokoll macht sich unvermindert bemerkbar. Laut IG ist nun Dezember der wahrscheinlichste Zeitpunkt für eine erste US-Zinserhöhung.

DEVISEN  zuletzt   +/- %  Fr, 8.15 Uhr  Do, 17.33 Uhr 
EUR/USD   1,1294   0,10%        1,1284         1,1199 
EUR/JPY   138,50  -0,15%        138,71         138,36 
EUR/CHF   1,0787  -0,01%        1,0788         1,0777 
USD/JPY   122,66  -0,23%        122,95         123,54 
GBP/USD   1,5683  -0,14%        1,5706         1,5679 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2015 10:19 ET (14:19 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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