Berlin (ots) - Es klingt nach einem neuen Sommermärchen: An den großen Bahnhöfen versammeln sich Hunderte von Menschen, um die Züge mit den Flüchtlingen aus Ungarn zu begrüßen - mit Applaus, Obst und Getränken. In Flüchtlingsunterkünften stapeln sich Kleiderspenden, Stofftiere und Spielsachen - so viele, dass die ersten Behörden schon darum bitten, vorerst keine weiteren Sachspenden vorbeizubringen. Die Willkommenswelle hat aber auch etwas mit dem Zeitgeist zu tun: Es gibt ein großes Bedürfnis, Geld und Lebenszeit in unmittelbar sinnvolle, sichtbare Dinge zu investieren. Je globaler und digitaler die Welt wird, je komplexer die Politik und abstrakter die Einflussmöglichkeiten, desto größer wird die Sehnsucht nach greifbarem Leben: Die Menschen tun das alles, um den Flüchtlingen zu helfen. Sie tun das aber auch, weil sie mitgestalten können und weil Mitgestalten glücklich macht.
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