Frankfurt - Die Ölpreise gerieten gestern angesichts fallender Aktienmärkte und einer steigenden Risikoaversion unter Druck, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.Brent habe sich um 2,6% verbilligt und handle am Morgen bei 47,5 USD je Barrel. WTI habe sogar noch etwas mehr auf 44,4 USD je Barrel verloren. Laut dem Chef der Internationalen Energieagentur, Birol, werde der Ölpreis noch für längere Zeit auf dem derzeitigen Niveau verharren. Es gebe weiterhin keine Anzeichen dafür, dass die größeren Ölproduzenten freiwillig ihr Angebot reduzieren würden. Russland werde in diesem Jahr laut dem stellvertretenden Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt seine Ölproduktion um 1 Mio. auf 526 Mio. Tonnen erhöhen, was einer Tagesproduktion von 10,56 Mio. Barrel entspreche. Das bisherige Ziel von 530,5 Mio. Tonnen würde damit zwar verfehlt. Das sei nach Erachten der Analysten aber nicht auf eine freiwillige Angebotsbegrenzung zurückzuführen, sondern vielmehr auf erschwerte Finanzierungsbedingungen und die niedrigen Preise.Den vollständigen Artikel lesen ...
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