Berlin (ots) - Auch die EU wird Erdogans neuen Testosteronschub zu spüren bekommen. Der Staatschef wird noch selbstbewusster auftreten als in der Vergangenheit. Er weiß, dass Europa in der Flüchtlingskrise auf ihn angewiesen ist und dass er am längeren Hebel sitzt. Jedes Zugeständnis, das er bei der Kontrolle der Migranten macht, wird er sich teuer bezahlen lassen. Finanzhilfen, Visa-Freiheit - und am Ende winkt der Beitritt zur Europäischen Union als Königspreis. Es klingt wie ein Stück aus Absurdistan. In Wahrheit ist es auch ein Indiz, wie sehr die in vielen Sonntagsreden beschworene Wertegemeinschaft der EU aus den Fugen geraten ist. Selten war Realpolitik derart mit Schwäche behaftet wie heute.
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