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Börse-Intern
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Der Short des Lebens lässt auf sich warten

Hinweis in eigener Sache: Da wir einige Umstellungen vorzunehmen haben und ich zudem am Freitag auf der World of Trading (WOT) bin, erscheint der nächste Steffens Daily erst am kommenden Montag. Dann aber, so viel soll schon verraten sein, unter neuem Namen.

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Als im April der Bund Future die 160-Euro-Marke überwand und es anschließend zu einem starken Abverkauf bis in den Mai hinein kam, schrieb ich, dass es durchaus auch möglich sei, dass sich der Bund-Future auch noch Jahre im Bereich dieser 160-Euro-Marke bewegen kann. Ganz anderes sah das damals Bill Gross, der den Bund-Future die "Short-Position des Lebens" nannte. Allerdings sagte er auch, dass das Timing entscheidend sei. Erst wenn die Anleihekäufe der EZB auslaufen werden, sollte man eine entsprechende Short-Position eingehen.

Bis jetzt hätte diese "Short-Position des Leben" nicht gegriffen - natürlich auch, weil die EZB ganz im Gegenteil ihre Geldpolitik noch ausweiten will. Überraschungen gibt's - sogar für große Investoren. Stattdessen sehen wir jetzt, dass sich die Kurse tatsächlich grob zwischen 150 und 160 Euro - also nahe des Nullzinsniveaus - seitwärts bewegen. Und das wird mit größerer Wahrscheinlichkeit auch so lange weiter gehen, bis sich entfernt abzeichnet, dass die EZB ihre expansive Geldpolitik langsam zurückführen wird. Hier stimme ich mit Bill Gross überein.

Aber ob es auch dann wirklich zum "Short des Lebens" kommt, ist mehr als fraglich. Mittlerweile mehren sich die Stimmen, übrigens auch in der Fed, die vermuten, dass die Niedrigzinspolitik uns noch viele Jahre begleiten wird. So lange keine Inflation einzieht, werden die Zinsen wahrscheinlich tatsächlich nicht schnell steigen können - ein erster Zielbereich läge bei mageren 1 Prozent (in den USA).

Da die EZB der Fed um mindestens ein Jahr hinterherhinkt, könnte es also sein, dass der Bund-Future tatsächlich auch noch das ganze Jahr 2016 zwischen 150 und 160 Euro hin und her läuft. Aber auch mit solchen Seitwärtsbewegungen lässt sich Geld verdienen. Bei 160 geht man short und bei 148 dreht man die Position. Wobei die nächsten Bewegungen wahrscheinlich nicht ganz so eindeutig werden. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass der Bund-Future durchaus schon unter der 160er Marke nach unten abdreht und über der 150er Marke wieder nach oben läuft. Das ist das Problem mit solchen Seitwärtsbewegungen. Es braucht schon viel Erfahrung und Fingerspitzengefühle sie zu traden. Aber trotzdem könnten die Bewegungen des Bund-Futures doch noch zu einigen interessanten Trades führen - auch wenn der "Trade des Lebens" wohl noch lange auf sich warten lassen wird…

Viele Grüße

© 2015 Börse-Intern
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