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09.01.2016 | 17:06
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DailyFX·Mehr Nachrichten von DailyFX
Der Yuan hat diese Woche zahlreiche Rekorde gebrochen.
Yuan sinkt tiefer - Wie schnell das passiert, hängt von den nächsten Bewegungen in den Aktien ab

Fundamentale Prognose für den Yuan: Bärisch

Yuan sinkt tiefer - Wie schnell das passiert, hängt von den nächsten Bewegungen in den Aktien ab

  • Starker Trend fördert USD/CNH Gewinne, achten Sie aber auf dieses wichtige Risiko
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Der Yuan hat diese Woche zahlreiche Rekorde gebrochen. Dier Offshore Yuan (CNH) sank auf sein tiefstes Level seit 2009, und der Spread zwischen dem Offshore und Onshore Yuan (CNY) erreichte den höchsten Wert in mehr als vier Jahren. Dies liegt teilweise an der PBoC, die den Yuan absichtlich abwertete und den Referenzkurs auf seinen tiefsten Stand seit 2011 fixierte. Am Freitag hob die Zentralbank ihr aggressives Tempo der Yuan-Abwertung auf, nachdem die chinesischen Aktien an zwei von drei Handelstagen gestoppt worden waren. Kombiniert mit einem bärischen Ausblick für die Aktien und Kapitalabflüsse, bleibt unser Ausblick für den Yuan für die kommende Woche negativ.

Der Aktienmarkt wird immer noch das Hauptproblem darstellen, und dies könnte weiteres Kapital aus China abfließen lassen. Die chinesischen Medien zeigen selber bereits Befürchtungen gegenüber des Ausmaßes eines Rückgangs in den Aktien. Wenn die Daten neuer Yuan-Kredite, die nächste Woche veröffentlicht werden, schlechter als erwartet ausfallen, kann dies an der Aktienbörse eine neue Panik auslösen. Zu den realen, fundamentalen Problemen würde eine schlimmere Krise im Markt das Vertrauen der Investoren verringern. Sie sind wie eine Gruppe Hasen, die mitten in der Nacht dasteht und zittert. Wenn ein Blatt von einem Baum fällt, könnten sie genügend erschreckt werden, um eine Flucht auszulösen, was für den Aktienmarkt ein weiterer Tag mit steilen Abstürzen bedeuten würde. Eine solche Situation würde es der Zentralbank noch schwerer machen, auf eine bedeutende und wirksame Weise zu reagieren.

Einerseits werden die Ängste im Markt mehr internationales Kapital aus China hinaus- und zu sicheren Anlagen hinziehen, was den Yuan tiefer treiben würde. Andererseits muss die Aufsicht, um die Volatilität an der Aktienbörse zu kontrollieren, die Währung stabilisieren, oder China wird zwei gleichzeitige Brände im Haus haben. In all diesem sollte man beachten, dass die chinesische Regierung versprochen hat, dem Markt eine größere Rolle im Referenzkurs des CNY zuzusprechen. Das war die Bedingung, um dem SDR-Korb des IWFs beizutreten. Dies wird jegliche Versuche, aggressiv zu reagieren, noch weiter komplizieren.

Es gibt zwei Gründe, weshalb die chinesische Zentralbank in letzter Zeit den Yuan so stark abgewertet hat, und das wird wohl auch so weitergehen, nachdem die Krise im Aktienmarkt vorbei ist. Zuerst setzt die PBOC die strategischen Veränderungen um, die sie zuvor angekündigt hatte, und zwar den Festpunkt des Yuans gegen den Dollar aufzuheben und sich auf einen breiter abgestützten Währungskorb zu verlegen. Der US Dollar stieg gegen die meisten Währungen an, nachdem die Fed im Dezember die Zinssätze erhöhte und wird voraussichtlich weiter zulegen, während die Fed die Zinssätze anhebt. Um die relative Stabilität im Yuan gegen den Währungskorb zu gewährleisten, muss er sich gegenüber dem Dollar ebenfalls abschwächen. Zweitens hat die Aufsicht einen festen Zeitplan, damit der Yuan sein natürliches Level erreicht, bevor der Yuan offiziell am 1. Oktober 2016 in den SDR-Korb aufgenommen wird. Wenn wir also eine Besserung in den Aktienmärkten sehen, könnte die Zentralbank das Verfahren zur Abwertung des Yuans wieder aufnehmen.

Im allgemeinen bleibt der Ausblick für den Yuan in der kommenden Woche bärisch. Der einzige Unterschied liegt im Grad der Abwertung. Trader sollten ein wachsames Auge auf den chinesischen Aktienmarkt halten, denn dieser ist der Indikator, der Ihnen zeigen wird, wie stark der Yuan sinken wird.


© 2016 DailyFX