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09.01.2016 | 18:36
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DailyFX·Mehr Nachrichten von DailyFX
Der Australische Dollar ist von weiteren Verlusten gefährdet, da die Marktturbulenzen in China die Risikoaversion weiter antreiben, aber positive Beschäftigungszahlen könnten die Negativität aufhalten.
Australischer Dollar: Volatilität sollte mit China, Arbeitsmarktzahlen fortfahren

Australischer Dollar: Volatilität sollte mit China, Arbeitsmarktzahlen fortfahren

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Australischer Dollar weiterhin von einer von China angetriebenen Risikoaversion bedroht
  • Positive Arbeitsmarktzahlen könnten Aussicht auf Zinssenkung der RBA verringern und Verluste im Aussie bremsen
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Der Australische Dollar unterlag letzte Woche der breit abgestützten Risikoaversion und fiel gegenüber dem US Dollar am stärksten in mehr als vier Jahren. China schien das Epizentrum der Negativität zu stehen, da die politischen Entscheidungsträger einen neuen Schutzschalter einzuführen versuchten, der den Handel für 15 Minuten unterbrechen würde, falls die Aktien mehr als 5 Prozent sanken und den Handel ganz stoppt, wenn sie um mehr als 7% fielen.

Starke Intraday-Swings sind für chinesische Aktien nicht unüblich, denn dort wird der Handel von Kleinanlegern dominiert, die sich nur auf kurzzeitige Trades konzentrieren. Die Schutzschalter erwiesen sich in diesem Umfeld als kontraproduktiv und übten einen gewissen Magnetismus uaf die Kurse aus. Wenn ein Intraday-Rückgang die erste Schwelle von 5 Prozent erreicht, beeilen sich die Investoren zu verkaufen, bevor der Handel ganz aufgehoben wird, was wieder um den Selloff nur beschleunigt. Jene, die das verpassen, warten dann ungeduldig darauf, bis der Handel wieder aufgenommen wird, um ihre Positionen zu liquidieren, was den Abverkauf von 7% nur beschleunigt, bevor der Handel ganz gestoppt wird.

Die düstere Stimmung vertiefte sich noch, als China den Yuan seit der dramatischen Umstrukturierung des Tagesfixierregimes im Onshore Wechselkurs im August am stärksten abwertete. Das Profil der chinesischen Marktteilnehmer verwandelte dies in einen negativen Treiber, auch wenn es sonst förderliche Auswirkungen haben müsste. Die Abwertung verringert die Kaufkraft für importierte Güter und Dienstleistungen. Dies könnte die chinesischen Aktieninhaber dazu veranlasst haben, ihr "Spielgeld" von ihren Tradingkonten abzuheben und es für alltägliche Ausgaben zu verwenden.

Ein Überschwappen der Turbulenz in China auf die anderen Märkte scheint von der Angst einer Instabilität in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt angetrieben zu werden. Dies scheint mit einer generellen Tendenz zu einer Risikoaversion kombiniert zu sein, denn die Fed hat mit ihrer Straffung der Geldpolitik trotz einer Verlangsamung im Weltwirtschaftswachstum begonnen. Es könnte so weitergehen, denn die früheren Restriktionen für Verkäufe von Großaktionären wird auch noch nächste Woche gelten. Die Schutzschalter wurden vorläufig außer Betrieb gesetzt, aber starke Rückgänge können immer noch das Sentiment verschlechtern und den Aussie zusammen mit den globalen Aktien tiefer treiben.

Auf der inländischen Datenfront werden die Beschäftigungszahlen im Mittelpunkt stehen. Die Volkswirtschaft wird voraussichtlich im Dezember 10.000 Stellen abgebaut haben, was der erste Rückgang in drei Monaten darstellt. Die Arbeitslosenquote wird leicht erhöht bei 5,9 Prozent erwartet. Die australischen Nachrichten haben sich in den letzten zwei Monaten gegenüber den Konsensprognosen zunehmend verbessert, was darauf hindeutet, dass die Modelle der Analysten die Kraft der Volkswirtschaft vielleicht unterschätzen, was eine positive Überraschung ermöglicht. Ein solches Ergebnis könnte die Zinssenkungsspekulation der RBA belasten und den Aussie stützen.


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