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KORREKTUR: MÄRKTE EUROPA/Überbringer schlechter Zahlen werden abgestraft

(In dem um 10.12 Uhr MEZ gesendeten Bericht wurde ein falscher Termin genannt. Richtig muss es im letzten Satz des fünften Absatzes lauten: Aktien der Credit Suisse, die am Donnerstag (NICHT Mittwoch) Ergebnisse vorlegt, verlieren im Sog 3 Prozent. Es folgt die korrigierte Fassung.)

MÄRKTE EUROPA/Überbringer schlechter Zahlen werden abgestraft

Von Benjamin Krieger

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache Ergebnisse großer europäischer Konzerne halten Investoren am Dienstag von Aktienkäufen ab. Die Kurse von BP, UBS und Infineon geraten unter starken Verkaufsdruck. Der DAX gibt um 1,2 Prozent auf 9.640 Punkte nach und der Euro-Stoxx-50 verliert 1,4 Prozent auf 2.980 Punkte. Auch der Ölpreis drückt auf die Aktienkurse: Rohöl der Nordseesorte Brent verliert 1,3 Prozent auf 33,80 US-Dollar.

"Das Fenster für Käufe in die Kursschwäche ist aus unserer Sicht schon geschlossen und die Unsicherheit dürfte im Laufe der Woche noch größer werden", heißt es in einem Broker-Kommentar. Denn spätestens nach dem chinesischen Neujahrsfest dürften die Finanzmärkte wieder die Konjunkturschwäche Chinas thematisieren.

Aktien von Infineon fallen um 5,5 Prozent und sind größter Kursverlierer im DAX. Der Halbleiterhersteller rechnet in den Monaten Januar bis März mit einem um 1 bis 5 Prozent höheren Umsatz als in den Monaten Oktober bis Dezember 2015. Händler nennen diese Prognose vorsichtig und reagieren mit Aktienverkäufen. Belastend kommt hinzu, dass am Vortag drei große Analystenhäuser auf die Aktie bzw. eine positive Überraschung bei den Geschäftszahlen gesetzt hatten. Diese Überraschung sei aber definitiv ausgeblieben, heißt es im Handel.

In London büßen BP 7 Prozent ein. Der Einbruch des Ölpreises hat dem Branchenriesen im vergangenen Jahr einen Verlust von 5,2 Milliarden Dollar eingebrockt. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch einen Gewinn von 8,1 Milliarden verbucht. Der europäische Öl- und Gassektor gibt mit einem Verlust von 3,3 Prozent am stärksten nach. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem durchschnittlichen Ölpreis von 40 US-Dollar, was die Kreditwürdigkeit der Produzenten entsprechend belasten wird.

In Zürich brechen UBS um 7 Prozent. Der Großbank sind im vierten Quartal in der Vermögensverwaltung in Europa netto 2 Milliarden Franken abgeflossen und in den Schwellenländern 3,5 Milliarden Franken. Aktien der Credit Suisse, die am Donnerstag Ergebnisse vorlegt, verlieren im Sog 3 Prozent.

Der Chemiekonzern Wacker Chemie hat im vierten Quartal etwas mehr verdient als die Konsensschätzung von Analysten erwarten ließ. Der Kurs verliert dennoch 5,2 Prozent. Analyst Peter Spengler von der DZ-Bank sieht das Unternehmen in einem "zyklischen Tief" im Geschäft mit Polysilizium. Papiere des schweizerischen Duftstoffherstellers Givaudan verteuern sich um 1,7 Prozent. Dank eines um 13 Prozent gestiegenen Gewinns im vergangenen Jahr erhöht Givaudan die Dividende um 8 Prozent.

Ruhe herrscht am Devisenmarkt. Der Euro hat zum US-Dollar leicht aufgewertet auf 1,0910 Dollar. Damit setzt sich die nun schon zwei Monate dauernde Pendelbewegung um die Marke von 1,09 Dollar fort. Angesichts der Schwäche an den Aktienbörsen legen Bundesanleihen leicht zu.

=== 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mo, 17.12 Uhr 
EUR/USD   1,0917  +0,3%    1,0889         1,0889 
EUR/JPY   131,70  -0,1%    131,78         131,76 
EUR/CHF   1,1128  +0,2%    1,1106         1,1098 
GBP/EUR   1,3148  -0,0%    1,3241         1,3188 
USD/JPY   120,64  -0,3%    121,02         121,00 
GBP/USD   1,4351  -0,5%    1,4418         1,4363 
=== 

Kontakt zum Autor: benjamin.krieger@dowjones.com

DJG/bek/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2016 07:31 ET (12:31 GMT)

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© 2016 Dow Jones News
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