Zürich (ots) - Die Post lanciert einen intelligenten
Hausbriefkasten, der mit einer App gesteuert werden kann. Dank ihm
kann der gelbe Riese fortan wertvolle Pakete, Medikamente und
Sendungen mit Zustellnachweis auch dann anliefern, wenn der Empfänger
nicht zu Hause ist. «Im laufenden Jahr führen wir dazu einen
Pilotversuch durch», bestätigt Postsprecher Bernhard Bürki auf
Anfrage der «Handelszeitung». Voraussichtlich Ende des Jahres werde
man über das weitere Vorgehen entscheiden.
Laut der Post ist der Briefkasten so konzipiert, dass der Zugriff
auf das Ablagefach auch anderen Zustellern gewährleistet bleibt.
Trotzdem sind private Postdienstleister und Versandhändler alarmiert.
«Wir befürchten, dass die Post mit den neuen Briefkasten den Zugang
zum Kunden monopolisieren könnte», sagt Peter Sutterlüti, Präsident
des Verbands KEP&Mail. Er verweist auf ähnliche Erfahrungen im
Ausland. In Deutschland etwa bietet die Deutsche Post einen
Paketkasten an, den andere Postdiensleister nicht nutzen dürfen. Die
Post betont, dass sie in den kommenden Monaten klären wolle, in
welcher Form andere Zusteller Zugang zum Briefkasten erhalten sollen.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100009535
Medienmappe via RSS: http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Nähere Auskunft erhalten Sie unter Tel. 043 444 57 77
Hausbriefkasten, der mit einer App gesteuert werden kann. Dank ihm
kann der gelbe Riese fortan wertvolle Pakete, Medikamente und
Sendungen mit Zustellnachweis auch dann anliefern, wenn der Empfänger
nicht zu Hause ist. «Im laufenden Jahr führen wir dazu einen
Pilotversuch durch», bestätigt Postsprecher Bernhard Bürki auf
Anfrage der «Handelszeitung». Voraussichtlich Ende des Jahres werde
man über das weitere Vorgehen entscheiden.
Laut der Post ist der Briefkasten so konzipiert, dass der Zugriff
auf das Ablagefach auch anderen Zustellern gewährleistet bleibt.
Trotzdem sind private Postdienstleister und Versandhändler alarmiert.
«Wir befürchten, dass die Post mit den neuen Briefkasten den Zugang
zum Kunden monopolisieren könnte», sagt Peter Sutterlüti, Präsident
des Verbands KEP&Mail. Er verweist auf ähnliche Erfahrungen im
Ausland. In Deutschland etwa bietet die Deutsche Post einen
Paketkasten an, den andere Postdiensleister nicht nutzen dürfen. Die
Post betont, dass sie in den kommenden Monaten klären wolle, in
welcher Form andere Zusteller Zugang zum Briefkasten erhalten sollen.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100009535
Medienmappe via RSS: http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Nähere Auskunft erhalten Sie unter Tel. 043 444 57 77
© 2016 news aktuell-CH
