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Ad hoc-Mitteilungen
13.02.2016 | 07:58
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Die Börsenblogger·Mehr Nachrichten von Die Börsenblogger

Die vergangene Börsenwoche begann reichlich sonderbar. Von den generellen Kurskapriolen, v.a. im Bankensektor, abgesehen, machte die Deutsche Bank (WKN 514000) fast schon Geschichte. Die Sorgen vor einer neuen Krise veranlassten den heimischen Branchenprimus zu dem skurrilen Schritt, mitzuteilen, dass man solvent ist. Anlass für die außergewöhnliche Ad-hoc-Mitteilung war der baldige Zinszahlungstermin sogenannter Additional Tier 1-Wertpapiere. Dahinter verbirgt sich ein beliebtes Finanzierungsinstrument von Banken: Die CoCos. Banken können diese teilweise dem Eigenkapital zurechnen und im Krisenfall die Zinszahlungen kürzen. Sollte die Kapitalausstattung der Bank besonders stark leiden, werden CoCos automatisch in Eigenkapital (also Aktien) umgewandelt. Diese Papiere machten nun den Anlegern vermehrt Sorgen, so dass die Kreditausfallversicherungen (CDS) dafür in bester Krisen-Manier in die Höhe schossen. Lehman, die Finanzkrise 2008 und "The Big Short" lassen grüßen. Auf 12-Monats-Sicht hat die Deutsche inzwischen fast die Hälfte an Wert eingebüßt…ein starkes Stück für die einstmals so stolze Bank. In dieser Situation kamen dann am Freitag die glänzenden Zahlen der Commerzbank (WKN CBK100) wie eine Dopamin-Infussion für den sorgenvollen Börsianer. Inwiefern das Wiederauferstehen wie Phoenix aus der Asche allerdings nachhaltig ist, muss sich erst noch zeigen… Die Deutsche will nun erst einmal fast 5 Mrd. Euro in den Rückkauf von Anleihen stecken. Die Banken werden uns noch eine Weile beschäftigen.

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