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16.02.2016 | 19:06
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DailyFX·Mehr Nachrichten von DailyFX
Nach einer bedrohlich starken Volatilität in der vergangenen Woche sind die Aktienkurse nun höher abgeprallt. Aber da eine Fed-Rede ansteht, fragen wir uns, wie lange das so weitergehen wird.

Anknüpfungspunkte:

- Dieses Wochenende brachte eine weitere Reihe enttäuschender Daten aus China, da die Handelszahlen einmal mehr unter den Erwartungen veröffentlicht wurden; aber die Regler im Land ergreifen Maßnahmen, um die Märkte zu "öffnen" und erlauben Banken, mehr Leverage zu verwenden. Wird dies der treibende Faktor für die chinesische Volkswirtschaft sein?

- Die Weltmärkte verzeichneten Rallyes, während die USA wegen des President's Day gestern geschlossen waren, aber diese Woche wird wohl eine nachhaltige Volatilität mit sich bringen, da an jedem Tag dieser Woche Reden der Fed vorgesehen sind, und diese könnten die Risikotrends steuern.

- Oil ist weiterhin ein treibender Faktor für die Weltmärkte, aber in letzter Zeit haben die europäischen Banken begonnen, ebenfalls Anlass zur Sorge zu geben. Die Negativzinspolitik in Europa und nun Japan wird den Druck auf den Bankensektor kaum erleichtern.

Chinas Handelszahlen enttäuschten einmal mehr: Über das Wochenende erhielten wir die neuesten Handelszahlen aus China, und sie waren nicht schön anzusehen. Die Handelszahlen waren für Chinas Volkswirtschaft ein Ablenkungsmanöver, als sich die Anzeichen einer Verlangsamung mehrten. Im Oktober hatten wir noch Kennzahlen, die aufzeigten, dass die Importe im Jahresvergleich um einen Fünftel gesunken sind. Eine solch massive Veränderung in den Importen löst einen Dominoeffekt in der ganzen Welt unter den Handelspartnern Chinas aus, da dies bedeutet, dass weniger Güter aus Japan und den USA im Festland Chinas verkauft werden. Die neueste Handelsdatenreihe kam mit einer eindrücklichen Kontraktion von -14,4% in den Importen gegenüber einem erwarteten Wachstum von 1,8%. Die Exporte waren nicht viel besser, sie sanken um -6,6 Prozent, wobei ein Wachstum von 3,6% prognostiziert worden war. -

Das Problematische dabei sind die Exportzahlen, da China in den letzten fünf Jahren für einen Großteil des Weltwirtschaftswachstums verantwortlich war. Mit diesen enttäuschenden Zahlen scheint es so, als ob das Weltwirtschaftswachstum nicht so stark war wie ursprünglich erhofft (oder angenommen). -

Übers Wochenende kam aber nicht nur Nachteiliges aus China. Die Aufsicht schritt mit eine Fülle von Ankündigungen ein. Chinas Planungsbüro kündigte 400 Milliarden Yuan an, die für "besondere Bauprojekte" zugeteilt würden, die den lokalen Regierungen verfügbar sein werden. Und dann diskutierte Chinas Kabinett die Senkung des Bargeldsatzes, der für notleidende Kredite zurückgehalten wird, was den Banken im Wesentlichen erlaubt, mehr Leverage zu verwenden. Dies könnte jedoch problematisch werden, denn es gibt hitzige Debatten darüber, wie viele Kredite in den chinesischen Banken notleidend sind. Das offizielle China schätzt sie auf 1,5%, unabhängige Schätzungen zeigen zwischen 6 und 21%. Das ist ein enormer Unterschied, denn es erlaubt den Banken, mehr Kredite zu geben, bringt jedoch die Gefahr mit sich, diese Zahl zu erhöhen. Wie wir im Artikel "China: Es ist nur eine Frage der Zeit" behandelten, besteht das Problem der Volkswirtschaft in der Verschuldung, und beide Ankündigungen zum Problem Verschuldung zeigen, dass hier nur mit mehr Schulden gekontert wird. -

Zum Thema Verschuldung - der große Treiber in chinesischen Märkten schien über Nacht der Bericht zu sein, dass neue Kredite im Januar einen Rekord erreichten. Die gesamte Finanzierung in CHina stieg im Januar auf $525 Milliarden an und überstieg bei Weitem alle Monatszahlen der letzten fünf Jahren. Voraussichtlich liegt dies teilweise an den Unternehmen, die ihre Strategie für die Kreditvergabe in 2016 bereits frühzeitig angegeben haben, noch vor dem chinesischen Neujahr. Aber das ist ein klares Beispiel für das Problem der Verschuldung, das mit weiteren Verschuldungen korrigiert wird, denn die chinesischen Märkte waren im Januar bereits in einer prekären Situation, und die Banken bauten ihre Bilanzen weiter aus. -

Im nachstehenden Chart sehen wir den Wochen-Chart des HKG33 (Hang Seng Offset), um eine Idee zu erhalten, was der jüngste Bounce für die regionalen Aktienbörsen bedeutet. -

Globale Aktienmärkte bereit für Aussagen der Fed

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Bereiten Sie sich auf die Fed vor (schon wieder)

Die wichtige Nachricht der letzten Woche war die Stellungnahme der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen vor dem Kongress. Wie wir letzte Woche erklärten schützte sich Yellen ganz gut bei ihrer Anhörung; sie ließ die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen offen und gab gleichzeitig eine Art Unterstützung, die sich die Märkte erhofft hatten, als sie sagte, dass sie keine politischen Maßnahmen ausschließen würde (vor allem in Bezug auf die Aussicht auf Negativzinsen). Dies half, den Aktienbörsen am Donnerstag ein Tief zu bilden, das den Weg für eine sprudelnde Rallye am Freitag vorbereitete. Die Rallye am Freitag wurde von einem Bericht ausgelöst, dass die OPEC bald eine Einigung zur Oil-Förderung finden würde. Dieser Bericht erwies sich als grundlos, und wir hörten weitere Gerüchte über einen Oil-Deal heute morgen, diesmal zwischen Russland und Saudi Arabien. Aber als mehr Einzelheiten zu dieser Vereinbarung durchsickerten, wurde klar, dass diese noch weit von den Produktionskürzungen entfernt ist, die sich die Märkte erhofft hatten.

Wie Christopher Vecchio und ich in unserem Bericht zu Oil bereits sagten, ist dies ein politisiertes Thema, das nicht so bald abgeschlossen wird.

Und wir müssen uns darüber bewusst sein, dass die Rohstoffkurse zurzeit ein Problem für die gesamte Weltwirtschaft ist, wie wir bereits im Oktober feststellten, als wir den Oil-Kurs als Frühindikator für die amerikanischen Unternehmen bezeichneten. Das ist aber nicht das einzige Problem, mit dem sich die Welt zurzeit abgeben muss, oder? Tatsächlich gibt es noch dringlichere Probleme, die den Preiszerfall in den Rohstoffen und die Verlangsamung in Asien noch verschärfen könnten, und zwar ist eins davon die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik in den USA. -

Diese Themen werden voraussichtlich fortfahren; und nun, da wir sehen, dass die europäischen Banken nun dank der anhaltenden Negativzinspolitik in Europa wirklich starke Verluste einstecken müssen, werden wir uns wohl bald auf ein weiteres Problem gefasst machen müssen. Die Beschleunigung dieser Faktoren scheinen jedoch alle auf die Fed zurückzuführen, denn diese Probleme platzten bereits aus den Nähten, als die Zinserhöhung im Dezember angekündigt wurde. - Also bleibt die Fed ein wichtiger Brennpunkt für die Märkte.

Wir werden in dieser Woche zahlreiche Fed-Mitglieder sehen, die ihre Reden halten werden, und dies könnte einer der wichtigsten Treiber für die Risikotrends werden. Heute werden wir von Patrick Harker, Neel Kashkari und Eric Rosengren hören. Morgen stehen James Bullard der St. Louis Fed an, und dieser sollte besonders interessant werden, denn er gibt normalerweise eher restriktive Kommentare ab, wurde aber in letzter Zeit zunehmend expansiv. John Williams der San Francisco Fed spricht am Donnerstag und Loretta Mester der Cleveland Fed am Freitag. -

Jede dieser Fed-Reden kann die Risikotrends beeinflussen. Vorläufig sieht der S&P kurzfristig bullisch aus, denn die Kursbewegung befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend in der Bärenflaggen-Formation, die wir am letzten Freitag erwähnten. Beachten Sie, dass sich der letzte Widerstand im Bereich 1.893 befand, was dem 38,2% Fibonacci Retracement der letzten starken Bewegung entspricht. Die Kurszone im Bereich 1.875 ist besonders interessant für heute. Sollte die Kursbewegung Unterstützung finden, könnte dies Oberseiten-Trades im Kanal ermöglichen. Sollte der Kurs brechen, dann können Trader eine Rückkehr der bärischen Haltung erwarten, die die Märkte in der vergangenen Woche dominierte. -

Globale Aktienmärkte bereit für Aussagen der Fed

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley


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