MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autovermieter Sixt hat die
Zahl der Carsharing-Nutzer im vergangenen Jahr europaweit um fast 50
Prozent auf 580 000 gesteigert. Das sagte Vorstandschef und
Großaktionär Erich Sixt der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Er
verwies darauf, dass die Carsharing-Firma DriveNow, die Sixt
gemeinsam mit dem Autokonzern BMW betreibt, der einziger
profitabler Carsharing-Anbieter in Deutschland sei. Sixt will von
neuen Mobilitätsformen wie dem 2013 gestarteten Taxi-Konkurrenten
myDriver künftig noch stärker profitieren./edh
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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