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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Börsianer warten auf die US-Notenbank

Von Chao Deng

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben am Mittwoch keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Bestimmt wurde das Geschehen allerorten vom Warten auf die US-Notenbank Fed. Die Anleger hielten sich mit Käufen wie auch Verkäufen zurück in der Hoffnung, im späteren Tagesverlauf (und nach Handelsschluss in Asien) Genaueres über den weiteren geldpolitischen Kurs der Fed zu erfahren; insbesondere darüber, wann mit der nächsten Zinserhöhung zu rechnen ist. Mehrheitlich gehen Fondsmanager laut einer Umfrage der Bank of America-Merrill Lynch von noch zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr aus.

Schanghai gut behauptet - Tokio leichter 
 

Die Kursausschläge fielen meist gering aus. Am stärksten bewegte sich noch der Tokioter Markt, wo der Nikkei-Index um 0,8 Prozent nachgab auf 16.974 Punkte. Hier wirkte die Enttäuschung nach, dass die japanische Notenbank am Vortag nach ihrer Ratssitzung die Geldpolitik nicht weiter gelockert hatte, zumal sie in ihrem Wirtschaftsausblick vorsichtiger geworden war. Dass Notenbankchef Kuroda vor dem Parlament am Mittwoch eine Senkung des Einlagensatzes auf minus 0,5 Prozent als eine theoretische Möglichkeit bezeichnete, sorgte an der Börse für Druck auf die Kurse der Banken, aber auch die der Versicherer. Negativzinsen riefen Sorgen bezüglich der Profitabilität von Banken und Versicherern hervor, hieß es. Mitsubishi UFJ Financial Group verloren 3,6 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial Group 3 Prozent.

In Schanghai stieg der Composite-Index um 0,2 Prozent, etwas gestützt von zuversichtlich stimmenden Kommentaren des chinesischen Ministerpräsidenten zur wirtschaftlichen Lage. Li Keqiang hatte gesagt, es sei "unmöglich" für China, seine Wirtschaftsziele nicht zu erreichen. China müsse seinen Finanzmarkt reformieren und verbessern und in regulatorischer Hinsicht vollen Zugriff erlangen, so Li weiter. Außerdem kündigte er eine Handelsverbindung noch in diesem Jahr zwischen den Aktienmärkten in Shenzhen und Hongkong an, ohne allerdings Details zu nennen.

Zudem hat Chinas Nationaler Volkskongress den neuen Fünfjahresplan zur Haushalts- und Wirtschaftsentwicklung des Landes verabschiedet. Laut dem Plan rechnet China für das laufende Jahr und bis 2020 mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 6,5 bis 7 Prozent. Seit Beginn der Beratungen des Volkskongresses legte der chinesische Aktienmarkt um rund 4 Prozent zu. Einige Analysten halten es aber für denkbar, dass staatlich gestützte Fonds in dieser Zeit verstärkt Aktien kauften, um für gute Stimmung zu sorgen.

In Seoul schloss der Kospi gut behauptet. Samsung Electronics gewannen 0,2 Prozent, nachdem die Aktie des großen Konkurrenten Apple am Vortag in den USA über 2 Prozent zugelegt hatte. Sie wurde gestützt von einer positiven Analystenstudie zum Absatz des iPhones. In Sydney ging es mit dem S&P/ASX-200 ebenfalls um 0,2 Prozent nach oben. Nach dem Rückgang der Preise für Eisenerz und Industriemetalle gaben BHP Billiton um 1,5 und Rio Tinto um 0,7 Prozent nach. Fortsecue Metals verloren über 4 Prozent.

Seltene Ruhe bei den Ölpreisen 
 

Vom Ölmarkt kamen diesmal keine nennenswerte'n Impulse. Die Ölpreise zeigten sich auf dem Niveau vom Vorabend in den USA wenig bewegt im Vorfeld der im späteren Tagesverlauf anstehenden Bekanntgabe der wöchentlichen Vorräte in den USA. Sie sorgten zuletzt oft für stärkere Bewegungen sowohl bei den Ölpreisen wie in der Folge auch bei den Aktien. Mit 38,92 Dollar kostete das Barrel Brent-Öl zuletzt aber weiter deutlich weniger als 40 Dollar.

Am Devisenmarkt legte der Dollar im Vorfeld der Fed-Entscheidung etwas zu im Vergleich zum späten US-Geschäft.

=== 
Index (Börse)                    Stand aktuell  +- in %  YTD in %  Handelsende (MEZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)                  5.119,00   +0,15%    -3,34%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)                   16.974,45   -0,83%   -10,82%  07:00 
Kospi (Seoul)                         1.974,90   +0,25%    +0,69%  07:00 
Schanghai-Composite (Schanghai)       2.870,43   +0,21%   -18,90%  08:00 
CSI-300 (Schanghai/Shenzhen)          3.090,03   +0,50%   -17,18%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)           20.208,71   -0,39%    -7,78%  09:00 
Straits-Times (Singapur)              2.837,82   -0,06%    -1,56%  10:00 
KLCI (Malaysia)                       1.690,08   -0,05%    -0,14%  10:00 
BSE (Mumbai)                         24.373,05   -0,73%    -6,68%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Di, 9.07 Uhr  YTD in % 
EUR/USD   1,1090  -0,1%    1,1106        1,1119     +2,1% 
EUR/JPY   126,07  +0,3%    125,67        125,71     -1,1% 
USD/JPY   113,68  +0,5%    113,17        113,06     -3,2% 
USD/KRW  1194,51  -0,1%   1195,55       1190,24     +1,6% 
USD/CNY   6,5210  +0,1%    6,5145        6,5088     +0,4% 
USD/CNH   6,5212  +0,2%    6,5107        6,5038     -0,7% 
USD/HKD   7,7618  +0,0%    7,7609        7,7599     +0,1% 
AUD/USD   0,7444  -0,2%    0,7460        0,7468     +2,2% 
=== 

Mitarbeit: Shen Hong und Yifan Xie

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/smh

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2016 03:44 ET (07:44 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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